Fiat Panda

Aus Kefk

Wechseln zu: Navigation, Suche
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: convert: unable to open image `/var/www/kefk/w/images/e/eb/Panda4x42004.JPG': No such file or directory.
Fiat Panda 4x4


Der Fiat Panda ist ein Kleinstwagen von Fiat, dessen erste Baureihe von 1980 bis 2003 über vier Millionen mal gebaut wurde. Er zählt damit zu den erfolgreichsten Modellen der Marke. Das von seinem Designer Giorgio Giugiaro als „Haushaltsgerät auf Rädern“ charakterisierte Auto fiel durch seine kantige, glattflächige Form auf – auch die Fensterscheiben waren eben. Durch dieses Design und eine spartanische Innenausstattung mit an Campingmöbel erinnernden Sitzen aus bespannten Stahlrohrrahmen (nur erste Baureihe, außen erkennbar am Blechkühlergrill) konnte der Panda besonders preisgünstig hergestellt und angeboten werden (im Jahr 2000 in Italien für etwa 5.000 Euro).

Von seiner minimalistischen, funktional orientierten Konzeption her steht der Panda in der Tradition von Citroën 2CV und Renault 4, und wie diese war er nicht nur ein ‚Volkswagen‘, sondern sein Besitz galt vielen auch als Ausdruck einer nonkonformistischen und konsumkritischen Lebenshaltung, die auf Statussymbole keinen Wert legt. Das betonte auch eine sehr populäre Werbekampagne in Deutschland („Fiat Panda – die tolle Kiste“), die Alltagstauglichkeit, Ökonomie und Ökologie in den Vordergrund stellte.

Inhaltsverzeichnis

Technische Daten

Der knapp 700 kg schwere Panda wurde ausschließlich als Zweitürer mit großer Heckklappe angeboten. Auf Wunsch war ein doppeltes Faltdach erhältlich. Es standen drei Motorisierungen zur Auswahl, die schwächste Version war ein luftgekühlter Zweizylinder-Twin mit 650 ccm und einer Leistung von 30 PS (22 kW). Des Weiteren gab es noch wassergekühlte Vierzylinder mit 847/903 ccm und einer Leistung von 34/45  PS (25/33 kW), die noch aus dem Modell Fiat 850 stammten. Ab 1986 wurde er mit stärkeren, sogenannten FIRE-Motoren versehen. Diese zeichnen sich durch eine vollkommene robotorgesteuerte Bearbeitung und Montage aus. Sie haben weniger bewegte Teile als der ältere OHV-Motor, eine zahnriemengetriebene obenliegende Nockenwelle und eine fünffach gelagerte Kurbelwelle. Die FIRE-Motoren im Fiat Panda sind alles 8 Ventiler mit 769/999/1108 ccm Hubraum und 34/44+45/50+55 PS (25/32+33/37+40 kW). Zur Gemischaufbereitung kamen zuerst ausschließlich Weber-Einfachvergaser zum Einsatz, mit Einführung des Katalysators wurde ab 1987 die Bosch-Monojetronic und ab 1992 eine Weber SPI verbaut. Ein Novum stellte der Panda Selecta da. Anstelle des inzwischen serienmäßigen 5-Gang-Getriebes wurde ein stufenloses Getriebe (ECVT) mit Schubgliederband und Magnetpulverkupplung eingesetzt. Das ECVT Getriebe basiert auf der DAF Variomatic, wurde von Fiat weiterentwickelt und bei Fuji Heavy Industries produziert. Zwischen 1986 und 1992 gab es den Panda auch mit einem 1300 ccm Dieselmotor, der eine Leistung von 37 PS (27 kW) hatte.

Sonstiges

Seit 1983 wurde ein geländegängiger Panda 4x4 mit zuschaltbarem Allradantrieb angeboten, der auch an der Rallye Paris-Dakar teilnahm. Der Allradantrieb wurde von Steyr Puch in Graz entwickelt und produziert. Der Motor des rund 850 kg schweren Wagens hatte 948 ccm und 48 PS. Ab 1986 wurden die bekannten FIRE-Motoren eingebaut.

In Spanien wurde der Fiat Panda von 1986 bis 1998 von der damaligen Konzerntochter Seat, die später in die Hände von Volkswagen überging, unter dem Namen Seat Panda (Später: Seat Marbella) in Lizenz gebaut und in Deutschland etwa 150.000 mal verkauft. Der Marbella basiert auf den Pandamodellen der ersten Serie und unterscheidet sich nur in Karosseriedetails, einer anderen Auspuffanlage und einer modifizierten Bremsanlage.

Fiat erklärte zunächst die Kleinwagen Fiat Cinquecento und Fiat Seicento zu Nachfolgern des Panda, die aber seinen Erfolg nicht wiederholen konnten.

Nuova Panda

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: convert: unable to open image `/var/www/kefk/w/images/5/51/Fiat_Panda_2005_vl_blue.jpg': No such file or directory.
Der neue Fiat Panda seit 2003

Seit 2003 gibt es einen vollständig neuen Fiat Panda, der 2004 zum Auto des Jahres gewählt wurde. Er hat mit dem alten nur den Namen gemeinsam, ist im Vergleich zu diesem größer, stärker motorisiert und luxuriöser ausgestattet - also eher ein Nachfolger des Fiat Uno der ersten Generation. Gebaut wird der neue Fiat Panda im polnischen Tychy.

Der neue Panda wird nur als Fünftürer gebaut. Die Motorenpalette umfasst drei Benziner (1.1 mit 55 PS, 1.2 mit 60 PS und 1.4 mit 100 PS), sowie ein Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung, der 70 PS leistet. Außerdem gibt es einen "Renn-Panda"(Panda 100HP) der ein Sport Fahrwerk und einen 100-PS-Motor besitzt. Geplant ist eine Abarth-Version mit 135 PS(1.4 Turbo). Auch vom neuen Panda gibt es eine geländetaugliche Version mit Allradantrieb, die besonders bei Förstern und Bergbauern sehr beliebt ist.

Der neue Panda war seit seiner Markteinführung durchgehend das meistverkaufte Auto seiner Klasse in Europa und trägt durchaus zur Gesundung des Konzerns bei.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass dieses Fahrzeug ursprünglich den Namen GINGO tragen sollte. Angeblich wurde nach einer Klageandrohung von Seiten Renaults (aufgrund der Namensgleichheit zu Renaults Twingo) in einer Nacht-und-Nebel-Aktion vor der Presseveröffentlichung der Fahrzeuge das Schild an jedem Wagen ausgetauscht. Daher tragen die ersten Fiat Panda der 2003er Baureihe auch ein Schild der ursprünglichen Baureihe. In Fankreisen wird der neue Panda daher auch gern als Gingo bezeichnet, um die Unterschiedlichkeit zu unterstreichen.

Seit Januar 2005 ist eine Allrad-Version, der "Fiat Panda 4x4" erhältlich. Im Januar 2006 wurde eine Variante des 4x4 als "Fiat Panda Cross" vorgestellt, ausschließlich mit dem 1.3 Multijet 16V Diesel (51 kW) lieferbar.

Seit Januar 2007 ist der Fiat Panda auch als Erdgasfahrzeug zu erhalten. Der "Fiat Panda Panda" ist das erste Fahrzeug seiner Klasse mit Unterflurtechnik. Möglich macht dies die Plattform des Fiat Panda 4x4, auf der die neue Version der Baureihe aufbaut. Der neue Fiat wird von einem aus anderen Modellen der Baureihe bekannten 1,2-Liter-Vierzylinder-Motor angetrieben, der durch seine bivalente Auslegung wahlweise mit Erdgas oder Benzin betrieben werden kann. Er leistet im Gasbetrieb 52 PS (39 kW) und mit Benzin betrieben 60 PS (45 kW). Der Verbrauch beträgt im Erdgasbetrieb auf 100 km 4,2 Kilogramm Erdgas beziehungsweise 6,2 Liter auf 100 Kilometern im Benzinbetrieb. Beim Ausnutzen beider Tankfüllungen (13 Kilogramm Erdgas, 30 Liter Benzin) beträgt die Reichweite rund 750 Kilometer.

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Fiat Panda – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Fiat Panda (2003) – Bilder, Videos und/oder Audiodateien


Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Fiat_Panda, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Fiat_Panda, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge