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Fiat Marea

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Fiat
Bild:Fiat Marea Kombi.jpg
Marea
Hersteller: Fiat SpA
Produktionszeitraum: 1996–2002
Klasse: Untere Mittelklasse
Karosserieversionen: Stufenheck, viertürig
Kombi, fünftürig
Motoren: Ottomotoren:
1,4 l-R4, 75-80 PS
1,6 l-R4, 103 PS
1,75 l-R4, 113 PS
2,0 l-R5, 147-154 PS
Dieselmotoren:
1,9 l-Diesel-R4, 75 PS
1,9 l-Turbodiesel-R4, 100-110 PS
2,4 l-Turbodiesel-R5, 124-130 PS
Länge: 4391 mm
Breite: 1741 mm
Höhe: 1450–1535 mm
Leergewicht: 1085–1340 kg
Vorgängermodell: Fiat Tempra
Nachfolgemodell: Fiat StiloMulti Wagon
Ähnliche Modelle: Daewoo Nubira
Lancia Lybra
Mitsubishi Lancer
Skoda Octavia
Suzuki Baleno
VW Bora
Wikipedia
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Der Fiat Marea ist ein Mittelklassefahrzeug der Marke Fiat.

Inhaltsverzeichnis

Historie

Das Modell wurde von 1996 bis 2002 als Limousine und Weekend gebaut. Es standen Motoren von 75-155 PS zur Verfügung. An Dieselmotoren wurden angeboten: zwei 1.9 l 4 Zylinder Motoren mit 75 und 100 PS sowie ein 2.4 l 5 Zylinder Motor mit 125 PS (alle Motoren mit elektronisch gesteuerter Vorkammereinspritzung). Ab dem Modelljahr 1999 standen neben dem 1.9 l 75 PS Motor (bis 2000) ein neuer 1.9 l Common Rail Motor (JTD) mit 105 PS und ein 2.4 l JTD mit 130 PS zur Auswahl. Der 2.4 l JTD wurde bis 2001 angeboten, der 1.9 l JTD wurde ab 2001 mit 110 PS angeboten.

Bei dem großen Motor mit fünf Zylindern fällt vor allem der sonore Klang der in Reihe erfolgenden Zündungen auf.

Der Fiat Marea wurde in drei Ausstattungslinien angeboten: SX, ELX und HLX, jedoch variiert der Umfang der Ausstattungen je nach Land.

1999 bekam der Marea ein leichtes Lifting, allerdings vor allem in den Ausstattungsvarianten und dem Interieur (bessere Kunststoffe und Verkleidungen). Ein weiteres Facelift erfolgte im Modelljahr 2001 im Zuge der Einführung des neuen Marken-Logos. Dabei wurden auch die Heckleuchten des Weekend überarbeitet. Immer noch selten in seiner Klasse ist beim Weekend-Modell die herunterklappbare Stoßstange, welche vom Vorgängermodell Fiat Tempra Weekend übernommen wurde.

Die Fiat Marea Limousine wurde Ende 2001/Anfang 2002 aus der Produktion genommen, der Weekend lief nur wenige Monate später das letzte mal vom Band.

Konzernverwandschaften

Fiat ordnete den Marea in die Mittelklasse ein, das Fahrzeug ist bis zur B-Säule sichtbar dem Fiat Bravo und Brava (Kompaktklasse) ähnlich. Aber auch unter dem Blech waren die Gemeinsamkeiten nicht zu übersehen, schließlich basierte der Marea auf dem Bravo/Brava. Die Marea erhielten wuchtigere Stoßfänger und eine breitere Spur. Dadurch sollten sie größer erscheinen.

Obwohl der Marea auf einem Fahrzeug der Golfklasse basierte, wurde er in der Mittelklasse lanciert. Ein Ersatz für den kurz nach Markteinführung des Marea ausgelaufenen Fiat Croma sollte und konnte er jedoch nicht repräsentieren. Unnötig zu sagen, dass die Vergleichtests mit dem Opel Vectra oder dem VW Passat entsprechend ausfielen, obleich der Marea in Sachen Abmessungen und Fahrleistungen den angepeilten Konkurrenten durchaus ebenbürtig war.

Der Fiat Multipla, ein sechsitziger Van mit aussergewöhnlicher Anordnung der Sitze, basiert im wesentlichen auf der Technik des Bravo/Brava/Marea.

Nachfolger

Der Nachfolger des Fiat Marea Weekend ist der 2003 erschienene Fiat Stilo Multiwagon. Die Stufenheckversion erhielt keinen Nachfolger.

Lizenzbauten

Der Marea wird heute noch in einer leicht facegelifteten Version mit bis zu 186 PS in Brasilien produziert. Außerdem baut die türkische Marke Tofas das Fahrzeug noch immer in Lizenz.

Sonderaufbauten

In einigen Märkten wurde der Marea Weekend ohne hintere Rückbank als Fiat Marengo verkauft. Für den Taxiverkehr der Insel Capri baute Fiat traditionell Sonderversionen seiner Modelle als Cabrio. Die Limousinenversion des Marea wurde um 70 cm gestreckt, um Platz für zwei Rückbänke (von denen die vordere wegklappbar ist) zu schaffen. Nur der Fahrer sitzt in einer (mit einem Sonnendach versehenen) Kabine. Die hinteren vier Plätze können durch eine Markise beschattet werden.

Quellen

SPON.de

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Fiat Marea – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
Wikipedia
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