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Feuerwehrsport
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Der Feuerwehrsport ist eine meist professionell betriebene Sportart, die aus vielen Bereichen der Feuerwehrarbeit heraus entstanden ist.
Körperliche Fitness und Sport bilden nach wie vor eine der entscheidenden Grundlagen zur Gewährleistung der Einsatzbereitschaft der Kameraden in den Feuerwehren. Bei der zum großen Teil ehrenamtlichen Arbeit in den freiwilligen Feuerwehren ist es unabdingbar, psychischen und physischen Belastungen gewachsen zu sein, die nur all zu oft an der Grenze dessen liegen, wozu jeder einzelne im Stande ist.
Die Festigung der Gesundheit, die Entwicklung der notwendigen Eigenschaften sowie die Vervollkommnung der Fertigkeiten der Kameraden werden am wirksamsten durch die Vereinigung der Einsatztätigkeit mit besonderen sportlichen Übungen und den verschiedensten Sportarten auf der Basis einer allseitigen sportlichen Ausbildung gewährleistet. Die zur ständigen Verbesserung der körperlichen Fitness am ehesten geeignete Sportart ist neben Ausdauer und Schnellkraft der angewandte Feuerwehrsport.
Der Feuerwehrsport bildet einen Komplex spezieller Übungen, die nach ihrem Charakter und nach der Bewegungsstruktur weitestgehend der Tätigkeit der Feuerwehrleute beim Einsatz entsprechen.
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Die Disziplinen
Folgende Disziplinen sind im Feuerwehrsport vertreten:
- Der Löschangriff Nass
- Das Hakenleitersteigen
- Die 100-Meter-Hindernisbahn
- Die 4-mal-100-Meter-Bahn
- Die Gruppenstafette
Bis auf den Aufstieg mit der Hakenleiter werden alle Disziplinen auch von weiblichen Feuerwehrkameraden durchgeführt. Im Feuerwehrsportwettkampf der Frauenmannschaften hat sich darüber hinaus in den letzten Jahren als weitere Disziplin die Gruppenstafette etabliert.
Wettkämpfe
Feuerwehrsportwettkämpfe werden vermehrt im ganzen Bundesgebiet auf verschiedensten Ebenen ausgetragen. Alle vier Jahre wird auf Bundesebene die beste Mannschaft gesucht, die alle Disziplinen bestreitet. Leider haben so zum Beispiel die besten Thüringer Mannschaften im Löschangriff nicht die Möglichkeit, ihr Können im Land zu zeigen, weil sie nicht alle Disziplinen bestreiten können, deshalb wird nicht nur in Thüringen, sondern auch in allen anderen Bundesländern, eine Auswahl der besten Feuerwehrmänner und -frauen gebildet.
Meisterschaften und Austragungsorte
Für Mannschaften, die in allen Disziplinen starten, gibt es die Deutschen Meisterschaften (unter anderem in Augsburg, [[Halle (Saale)]) sowie den Deutschland-Cup, der 4 mal im Jahr stattfindet (unter anderem in Narsdorf bei Chemnitz, in Charlottenthal, Marolterode, Halle (Saale)...). Die nächste Deutsche Meisterschaft findet 2008 in Böblingen statt.
Im Löschangriff gibt es unter anderem die Landesmeisterschaften Thüringen (2003 und 2006 in Arnstadt-Rudisleben), den Insel-Poel-Pokal (Poel) und den Thüringer-Feuerwehr-Cup (5 Austragungsorte im Jahr, unter anderem Frienstedt, Gamstädt, Wittgendorf, Stelzendorf und Marolterode).
Feuerwehrsport im Ausland
Auch im Ausland hat der Feuerwehrsport eine sehr wichtige Rolle. Sehr gute Zeiten erreichen z. B. die Mannschaften aus der Tschechischen Republik.
Unterschiede in den verwendeten Materialien gibt es heutzutage kaum noch. Das liegt daran, dass die Wettkämpfe hohe Leistungen erfordern, die nicht zu erreichen sind, wenn die Materialien veraltet oder beschädigt sind. Zu alte Materialien sind außerdem teilweise nicht mehr zugelassen; das trifft vor allem auf die Pumpen zu.
Internationale Feuerwehrwettkämpfe
Alle 4 Jahre finden auf internationaler Ebene Feuerwehrwettkämpfe statt, bei denen jede Mannschaft ihre eigene Ausrüstung mitbringen muss, nur für den Löschangriff wird die Ausrüstung gestellt. Für alle Ausrüstungsgegenstände gilt jedoch: Vor dem Wettkampf wird überprüft, ob alles korrekt nach DIN ist und nach jeden Lauf wird noch einmal gemessen und gewogen. Dies trifft vor allem bei den Disziplinen Hakenleitersteigen und 100-Meter-Hindernislauf zu. Die letzten Austragungsorte waren unter anderem Kuopio, Finnland; Kapfenberg, Österreich und im Jahr 2005 Varaždin, Kroatien.
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