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Feuerstoß

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Als Feuerstoß bezeichnet man eine definierte Anzahl von Projektilen (meist 2-3), die aus einer Schusswaffe bei einmaliger Betätigung des Abzugs automatisch abgefeuert werden.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Eingeführt wurde der Feuerstoß im Vietnamkrieg. Die jungen, unerfahrenen Soldaten gerieten im Dschungelkampf schnell in Panik und verfeuerten unnötig viel Munition, da die Finger am Abzug verkrampften oder nur wild um sich geschossen wurde. Um der Munitionsverschwendung Einhalt zu gebieten, wurde der Feuerstoß entwickelt. Es ist damit möglich, mehr als einen Schuss auf den Gegner abzufeuern, ohne unnötig viel Munition zu verschwenden.

Vorteile

Die modernen, relativ kleinen Kaliber haben den Nachteil, dass ein Mensch nach einem Treffer nicht unbedingt kampfunfähig wird. Um dennoch die erwünschte Wirkung zu erzielen, werden mit einer Betätigung des Abzugs mehrere Geschosse auf einen Gegner abgefeuert. Die Wirkung von 3 Projektilen kleinem Kalibers ist im Regelfall größer als die von einem großen Geschoss.

Im Vergleich zum Dauerfeuer ist eine höhere Kadenz möglich, da die automatische Unterbrechung der Salve einem zu schnellen überhitzen vorbeugt (die theoretische Kadenz des HK G11 liegt beim Feuerstoß bei ca. 2000 Schuss/Minute, bei Dauerfeuer beträgt sie 600 Schuss/Minute).

Varianten

Drei-Schuss-Salve

Der gebräuchlichste Feuerstoß ist die 3-Schuss-Salve. Sie ist bei vielen modernen Gewehren eine Option beim Auswahl des Feuermodus („3F“).

Zwei-Schuss-Salve

Auch die Zwei-Schuss-Salve findet hin und wieder Verwendung. Vor allem kommt sie bei Faustfeuerwaffen vor, seltener bei Gewehren.

Wikipedia
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