Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Ferdinand Kobell

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/kefk/w/images/c/cc/Ferdinand_Kobell_002.jpg': No such file or directory.
Landschaft
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/kefk/w/images/6/69/Ferdinand_Kobell_003.jpg': No such file or directory.
Mainbrücke bei Aschaffenburg

Ferdinand Kobell (* 7. Juni 1740 in Mannheim; † 1. Februar 1799 in München) war ein deutscher Maler, Kupferstecher und Radierer.

Ferdinand Kobell, Bruder von Franz Kobell, studierte anfangs in Heidelberg, bis er durch ein Landschaftsgemälde dem Kurfürsten von Bayern bekannt und durch denselben in den Stand gesetzt wurde, ausschließlich seiner Neigung zur Malerei zu leben. Er begab sich zur weiteren Ausbildung nach Paris und wurde 1798 Kabinettsmaler und Direktor der Galerie zu Mannheim. Er starb am 1. Februar 1799 in München.

Seine Gemälde, meist in Berchems Manier gemalt, zeichnen sich durch effektvolle Behandlung, der ein glückliches Naturstudium zu Grunde liegt, wie durch fleißige Ausführung, feine radierte Blätter und durch Leichtigkeit der Darstellung aus. Von seinen etwa 300 Radierungen gab Frauenholz in Nürnberg 1809 eine Sammlung heraus unter dem Titel: "Oeuvre complet de F. K.", eine solche von 178 Blättern Kugler (Stuttg. 1842). Das Verzeichnis seiner Arbeiten verfasste S. v. Stengel (Nürnberg 1822).

In der Staatlichen Gemäldesammlung Aschaffenburg (Schloss Johannisburg) ist ein Aschaffenburg-Zyklus Kobells, bestehend aus Landschaftsbildern und Stadtansichten dauernd ausgestellt. Innerhalb dieses Bilderzyklus´ ergibt sich sich aus 6 Ölgemälden, die von unterschiedlichen Stockwerken und Fenstern des Schlosses Johannisburg aus gemalt sind, gewissermaßen ein 300-Grad-Panorama der Fluss- und Spessartlandschaft um Aschaffenburg: Es sind dies die Gemälde mit den Inventarnummern 6585 (Titel: Blick vom Aschaffenburger Schloss auf Marstall und Mainbrücke), 9802 (Mainbrücke bei Aschaffenburg, 6544 (Blick von Aschaffenburg auf Schloss Schönbusch), 6545 (Blick vom Aschaffenburger Schloss mainabwärts), 6587 (Blick vom Schloss in Aschaffenburg auf die Stadt gegen Norden) und 6546 (Blick von Aschaffenburg nach Goldbach).

Auf den Panoramacharakter dieser 6 Gemälde wird allerdings im Katalog nicht eigens hingewiesen. Auch erschließt sich der enge Zusammenhang dieser Gemälde dem Betrachter nicht auf den ersten Blick, weil sie an unterschiedlichen Wänden bzw. nicht in der entsprechenden Aneinanderreihung (siehe oben) aufgehängt sind.

Zum Aschaffenburg-Zyklus, der laut I. Coudenhove-Erthal ursprünglich aus 15 Gemälden bestand, zählen weiterhin die Gemälde mit den Inventarnummern 6586 (Titel: Oberer See im "Schönen Busch" bei Aschaffenburg, 9803 (Das Schloss in Aschaffenburg) und 9807 (Blick auf Aschaffenburg von Osten).


Literatur

  • Oeuvre complet de Ferdinand Kobell: peintre de la cour electorale bavaro-palatine et graveur a l'eau-forte; contenant 179 planches de paysages et de figures. Nuremberg (Nürnberg): Frauenholz 1809.
  • Stephan von Stengel: Catalogue Raisonné Des Estampes De Ferdinand Kobell / Par Etienne Baron De Stengel. Nuremberg (Nürnberg): Riegel et Wiesner, 1822
  • Franz Kugler: Ueber Ferdinand Kobell und seine Radirungen / von Franz Kugler. Nebst zwölf Radirungen von F. Kobell. Stuttgart: Göpel, 1842.
  • Joseph August Beringer: Ferdinand Kobell: eine Studie über sein Leben und Schaffen. Mannheim: Hahn, 1909
  • Ausstellung Ferdinand, Franz u. Wilhelm Kobell - Handzeichnungen, Aquarelle und Graphik: Februar/März 1931. Städtisches Schlossmuseum Mannheim.
  • Dorothee Schweizer: Die Graphik von Ferdinand Kobell. Tübingen, Univ., Diss. 1962.
  • Margret Biedermann: Ferdinand Kobell: 1740 - 1799; das malerische und zeichnerische Werk. München: Galerie Margret Biedermann, 1973.
  • Brigitte Schad: Aschaffenburg im Spiegel alter Graphik. Aschaffenburg 1990
Bild:Meyerskonvlexikon.jpg Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel soweit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Ferdinand_Kobell, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge