Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Ferdinand Freiligrath

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bild:Freiligrathhaus Unkel.jpg
Ferdinand Freiligrath wohnte in Unkel 1839/40
Bild:Freiligrath-cannstatt.jpg
Freiligraths Grabdenkmal auf dem Uff-Kirchhof in Stuttgart-Bad Cannstatt
Bild:Freiligrath-Denkmal.JPG
Freiligrath-Denkmal am Aufstieg zum Rolandsbogen in Remagen-Rolandswerth

Hermann Ferdinand Freiligrath (* 17. Juni 1810 im lippischen Detmold; † 18. März 1876 in Cannstatt bei Stuttgart) war ein deutscher Lyriker, Dichter und Übersetzer.

Inhaltsverzeichnis

Leben

1810 wurde Ferdinand als Sohn des Lehrers Johann Wilhelm Freiligrath in Detmold geboren. 1825 verließ er das Detmolder Gymnasium, um Kaufmann im Geschäft eines Verwandten zu werden. 1832 übernahm er eine Korrespondentenstelle in Amsterdam. 1837 bis 1839 war er als Kaufmann in Barmen tätig.

Im Jahre 1839 begann in Unkel am Rhein, wo noch heute das sogenannte Freiligrathhaus an diese Schaffensperiode erinnert, sein Leben als freier Schriftsteller. Mit seinem Freund Levin Schücking veröffentlichte er 1840 „Das malerische und romantische Westphalen". Ab 1842 erhielt er ein Ehrengehalt des preußischen Königs, auf das er 1844 verzichtete. Wegen seiner radikalpolitischen Ziele verfolgt, wendete er sich 1845 nach Brüssel, wo er Karl Marx begegnete. Im gleichen Jahr zog er in die Schweiz und ließ sich mit seiner Frau und deren Schwester Marie Melos auf dem Meienberg ob Rapperswil am Zürichsee nieder. Er machte Bekanntschaft mit Gottfried Keller, der sich unglücklich in Marie Melos verliebte. In der Schweiz lernte Freiligrath auch Franz Liszt kennen. 1846 ging er aus finanziellen Gründen als Kaufmann nach London. Die 1848er Revolution begrüßte er mit den Gedichten Februar-Klänge und Die Revolution (1849). Für kurze Zeit war er Mitherausgeber der Neuen Rheinischen Zeitung von Karl Marx und Friedrich Engels.

Nach seiner Rückkehr verhaftet, jedoch freigesprochen, floh er nach Holland und kehrte 1850 nach Deutschland zurück. Er wohnte 1850/51 in Düsseldorf-Bilk, das er bald wieder wegen kritischer Veröffentlichungen Richtung London verlassen musste.

1868 wiederum nach Deutschland zurückgekehrt, ging er 1874 nach Cannstatt bei Stuttgart.

Freiligrath betätigte sich auch als Übersetzer, u. a. von Werken von Robert Burns, Victor Hugo, Alfred de Musset.

Von bleibender Bedeutung ist vor allem sein politischer Einsatz und idealistischer Schwung gegen die als ungerecht empfundenen Zustände seiner Zeit.

Freiligrath starb am 18. März 1876 in Cannstatt im Wirtshaus „Alter Hase". Über seinem Grab im Cannstatter Uff-Kirchhof wurde ihm 1878 vom Bildhauer Adolf von Donndorf ein Denkmal errichtet. In Remagen-Rolandswerth am Rhein wurde ihm ein weiteres Denkmal errichtet, das am 17. Juni 1914 eingeweiht wurde.

Der erschlossene Teilnachlass von Ferdinand Freiligrath befindet sich in der Handschriftenabteilung der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund.

Nach ihm ist auch die Realschule der Stadt Lage benannt.

Denkmäler

Werke

Werkausgaben

  • Ferdinand Freiligrath’s sämmtliche Werke, Friedrich Gerhard, New York 1858 (Digitalisate: Bd. 1, 2, 3, 4, 5, 6)
  • Sämtliche Werke, Leipzig 1910, Nachdruck 1974

Literatur

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Ferdinand_Freiligrath, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Ferdinand_Freiligrath, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Ferdinand Freiligrath – Bilder, Videos und/oder Audiodateien


Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Ferdinand_Freiligrath, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Siehe auch

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Ferdinand_Freiligrath, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen