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Jean Fautrier
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Jean Fautrier (* 16. Mai 1898 in Paris; † 21. Juli 1964 in Châtenay-Malabry) war ein französischer Maler und einer der wichtigsten französischen Vertreter der internationalen Strömung Informel.
Fautriers Werke zeichnen sich durch ihren tiefen, manchmal tragischen Ernst aus, der zum Teil aus den Erfahrungen des zweiten Weltkriegs hervorgeht (Serie der Otages – Geiseln). Fautriers Farbauftragung ist von einer ungewöhnlichen Dicke – technisch gewissermaßen Erbe Vincent van Goghs und Chaim Soutines und Bewunderer des späten Rembrandts, bearbeitete er die Materie mit Messer und Finger eher als mit dem Pinsel. Die so entstandenen Werke – meistens die Darstellung eines einzigen, gerade noch erkennbaren Gegenstands – sind von einer ungemeinen Plastizität und Dichte, die ihren strengen Charakter noch steigert. Das Musée d’Art moderne de la Ville de Paris besitzt eine umfangreiche und ergreifende Sammlung von Werken Fautriers.
In 1959 war Fautrier Teilnehmer der documenta II in Kassel.
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fautrier, Jean |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Maler (Informelle Kunst) |
| GEBURTSDATUM | 16. Mai 1898 |
| GEBURTSORT | Paris |
| STERBEDATUM | 21. Juli 1964 |
| STERBEORT | Châtenay-Malabry |
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