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Faszie
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Eine Faszie (lat. Fascia) bezeichnet die bindegewebige Umhüllung von Muskeln und Muskelgruppen. Sie besteht vor allem aus Kollagenfasern, die der Muskulatur die nötige Festigkeit und Elastizität geben.
Zudem gibt die Faszie dem Muskel seine eigentliche Form. Eine wichtige Aufgabe der Faszie ist, die Gleitfähigkeit der Muskeln untereinander zu gewährleisten. An den Enden des Muskels vereinen sich die Faszien häufig zu einer Sehne, mit der der Muskel am Knochen angeheftet ist.
In der manuellen Medizin dienen diese Verbindungen dazu, Zusammenhänge verschiedener, teils weit von einander entfernt liegender Strukturen zu erklären. Es gibt verschiede Behandlungstechniken, die sich intensiv mit Fascien beschäftigen. Dazu gehören Osteopathie, Bindegewebsmassage, das Fasziendistorsionsmodell und Rolfing.
Entzündungen
Entzündungen der Faszie heißen Fasciitis.
- Nekrotisierende Fasziitis (Fasciitis necroticans)
- Eosinophile Fasziitis
- Fasciitis nodularis pseudosarcomatosa
- Plantarfasziitis (Fasciitis plantaris)
- Fasciitis palmaris
- Noduläre subkutane Fasziitis
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