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Fast-Track-Chirurgie
Aus Kefk.
Unter Fast Track-Chirurgie (englisch, sinngemäß etwa „Schnellspur“-Chirurgie) versteht man ein perioperatives therapeutisches Konzept. Es zielt darauf ab, Patienten so schnell wie möglich zu mobilisieren und die Liegedauer im Krankenhaus auf ein Minimum zu reduzieren.
Entwicklung
Sowohl finanzielle Erwägungen, als auch die Erfahrung von Komplikationen durch zu lange Immobilisation und parenterale Ernährung förderten die Entwicklung von Fast-Track.
Ende der 1990er Jahre entwickelte Prof. Kehlet aus Kopenhagen/Dänemark eine Therapie nach Operationen im Bauchraum. Ziel ist die Verringerung der allgemeinen Risiken und eine schnellere Erholung.
Maßnahmen
- Bereits präoperative Anlage eines Schmerzkatheters (Periduralkatheter)
- Wegfall der präoperativen Darmspülung
- Verkürzung der präoperativen Nüchternheit
- minimale Substitution (Infusionen) während der Operation
- früheste Mobilisation postoperativ, beginnend schon auf der Intensivstation
- sofortiger Kostaufbau und Vermeidung einer parenteralen Ernährung
- Nachsorge durch das Krankenhaus und den Hausarzt
Siehe auch
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