Farbtrio
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Ein Farbtrio besteht aus drei Farben. Bei der Farbbildröhre sind dies die Farben (RGB) rot, grün und blau. Sie sind immer gleich angeordnet in Rot, Grün und Blau. Zusammen also ein Farb-Trio.
Das Farbtrio geht auf Untersuchungen des Engländers James Sowerby zurück, der 1809 sein Isaac Newton gewidmetes Werk A New Elucidation of Colours publizierte. Sowerby wollte zum einen die Bedeutung der Helligkeit und Dunkelheit betonen, zum anderen noch einmal darauf hinweisen, dass sich farbiges Licht und farbige Materie in ihrem Verhalten unterscheiden.
Sowerby ging bei seinen Untersuchungen noch von den drei Grundfarben Rot, Gelb, Blau aus. Gelb wurde später durch Grün ersetzt, da ungefähr zeitgleich mit Powerby der Engländer Thomas Young seine Theorie erklärte, dass das Auge nur durch die Wahrnehmung von drei Farbtönen alle anderen Farben kombiniert.
Seine Theory of Trichromatic Vision ging von den Primärfarben Rot, Grün und Blau aus. In den 1960ern wurde dieses auch experimentell nachgewiesen. Die Pigmente auf den Zapfen auf der Netzhaut können besonders gut Rotes, Grünes oder Gelbes Licht wahrnehmen.
Literatur
- J. Sowerby, «A New Elucidation of Colours, Original, Prismatic, and Material: Showing their Concordance in Three Primitives, Yellow, Red, and Blue: and the Means of Producing, Measuring, and Mixing Them: with Some Observations on the Accuracy of Sir Isaac Newton», London 1809;
- «Color Documents: A presentational Theory», organisiert von S. Wurmfield, Hunter College Art Gallery, New York 1985;
- John Gage, «Kulturgeschichte der Farbe: von der Antike bis zur Gegenwart», Ravensburg: Maier, 1994, Seite 221 (kommentierte Erwähnung).
