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Fair-Queuing
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Fair-Queuing (engl. "faires Einreihen") ist eine geläufige Technik, um Datenstaus bzw. Überlast in Übertragungskomponenten wie Routern zu vermeiden.
Das primäre Ziel beim Fair-Queuing ist die faire Behandlungen der Quellen einer Übertragungskomponente. Deshalb wird das Verfahren auch »Fair« genannt.
Fair-Queuing funktioniert nach folgendem Prinzip: Auf jeder Ausgangsleitung der Übertragungskomponente wird jedem Datenfluss (und damit jeder Quelle der Übertragungskomponente) eine eigene Warteschlange zugeordnet. Die Pakete der Warteschlangen werden nach dem Round-Robin-Verfahren entnommen und versendet. Auf diese Weise wird jede Quelle der Übertragungskomponente auf den gleichen Teil der Gesamtbandbreite der Ausgangsleitung einschränkt.
Nachteile
Ein Problem von Fair-Queuing ist, dass diejenigen Sender bevorzugt werden, welche lange Pakete senden, da das Versenden größerer Pakete mehr Zeit in Anspruch nimmt. Gelöst werden kann dieses Problem durch eine Erweiterung des Fair-Queuings: "Fair-Queuing mit Byte-by-Byte-Round-Robin".
Ein zweites Problem ist, dass Fair-Queuing nicht die Priorität von Datenflüssen (von jeder Quelle gibt es eine Datenfluss) berücksichtigt. Manche Quellen haben nämlich eine höhere Priorität als andere bzw. manche Datenflüsse benötigen eine höhere Bandbreite als andere. Eine Lösung für dieses Problem ist die Erweiterung des Fair-Queuings zum Weighted-Fair-Queuing.
Siehe auch
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