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Extraterrestrisch
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Extraterrestrisch (von lat. extra = außer, terra = Erde) bedeutet „außerirdisch“. Das Wort ist als Adjektiv nicht steigerbar (siehe Komparation, Flexion).
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Details
Als Eigenschaftswort beschreibt „extraterrestrisch“ die Zuordnung eines Objekts als erdfremd, bzw. schließt eine Entstehung auf der Erde aus. In der Astronomie und Geodäsie werden Objekte, die sich außerhalb des Erdraums befinden (Gestirne, Satelliten usw.) als extraterrestrisch bezeichnet.
Objekte werden extrasolar genannt, wenn ihr Ursprung außerhalb unseres Sonnensystems liegt. Zum Beispiel nennt man Planeten eines anderen Zentralgestirns extrasolare Planeten bzw. Exoplaneten.
Hauptwörtlich gebraucht, bezeichnet das Wort „Extraterrestrische“ die möglicherweise existierenden Außerirdischen Lebewesen, bzw. Gestalten aus der Science Fiction.
Nach heutigem Wissensstand kann Leben auf anderen Planeten unseres Sonnensystems weitgehend ausgeschlossen werden, weshalb eventuelle außerirdische Lebewesen von extrasolaren Planeten stammen müssten. Dennoch hat sich die Bezeichnung „Extraterrestrische“ eingebürgert. Mit deren denkbaren Lebensformen beschäftigt sich die Exobiologie.
Projekte zum Thema extraterrestrischen Lebens
Derzeit besteht das einzige Indiz für die Existenz außerirdischer Lebensformen in kleinen mikroskopischen Strukturen auf einem vom Mars kommenden Meteoriten (ALH84001), die manche Wissenschafter als Fossilien von Bakterien deuten. Diese Deutung wird jedoch von der Mehrheit der Fachleute abgelehnt.
Das Projekt Beagle 2 ist eine europäische Raummission, die einen Roboter zum Mars schicken wollte, um dort im Boden nach Spuren von Leben zu suchen. Dies schlug jedoch fehl, da die Landeeinheit beim Anflug zerstört wurde. Jedoch wird mit dem im Orbit verblieben Teil der Sonde die Marsoberfläche dreidimensonial in einer vorher nie erreichten Auflösung kartografiert. Außerdem trägt die Sonde ein spezielles Radargerät, das Flüssigkeiten auch mehrere hundert Meter unter der Marsoberfläche aufspüren kann.
Die NASA hat 1977 zwei Sonden namens Voyager zu den äußeren Planeten gestartet. Sie haben mittlerweile das Sonnensystem verlassen und tragen je eine Platte mit Informationen über Erde und Menschheit mit sich, die für außerirdische Zivilisationen vermutlich lesbar wären.
Spekulation
Man hört oft, dass die Entfernungen zu Planeten, die für die Entwicklung höheren außerirdischen Lebens in Frage kämen, so groß sind, dass sie nur von technologisch sehr fortgeschrittenen Zivlisationen überwunden werden könnten, die einen Weg gefunden hätten, Entfernungen mit weitaus höheren Geschwindigkeiten als der Lichtgeschwindigkeit zu überwinden.
Dies führt zu zwei wichtigen Ansätzen für die Bewertung der Wahrscheinlichkeit, auf Außerirdische zu treffen: der Drake-Gleichung und dem Fermi-Paradoxon.
Siehe auch
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