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Experimentalphysik
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Die Experimentalphysik versucht, mit Hilfe von planmäßig durchgeführten wissenschaftlichen Versuchen, die unter jeweils
- gleichen,
- möglichst übersichtlichen,
- reproduzierbaren und
- Störungen vermeidenden
Bedingungen durchgeführt werden, Aussagen qualitativer und quantitativer Art über physikalische Vorgänge zu erhalten.
Eine wichtige Voraussetzung der Experimentalphysik ist die Wiederholbarkeit der Experimente, da nur auf diese Weise die Objektivität von Aussagen garantiert werden kann.
Einerseits ist die Experimentalphysik Motor der Theoretischen Physik insofern, als überraschende Versuchsergebnisse in das Denkgebäude der Physik eingebaut werden müssen, andererseits ist die Experimentalphysik auch getrieben durch die Theoretische Physik insofern, als neue Theorien stets an der Natur geprüft werden müssen, um deren Sinnfälligkeit, Grenzen und Zusammenhänge zu entwickeln.
Die grundlegende Verfahrensweise besteht in der Konzeption einschlägiger Versuche, in der Präparation (Vorbereitung) von Systemen, in der Wechselwirkung der Systeme mit anderen physikalischen Objekten und in der eigentlichen Messung von Ergebnissen (Registration), d.h. Änderungen von Messgrößen am beobachteten System.
Siehe auch
Physikalisches Experiment, Portal:Physik
Literatur
- Gerthsen; Meschede: Gerthsen Physik. Springer-Verlag 22. Auflage 2004 ISBN 3-540-02622-3
- Wolfgang Demtröder: Experimentalphysik. Springer 2004 ISBN 354026034X
- Ludwig Bergmann, Clemens Schaefer, Thomas Dorfmüller, Wilhelm T. Hering, Klaus Stierstadt: Lehrbuch der Experimentalphysik. de Gruyter 10. Auflage 1998 ISBN 3-110-12870-5
- Paul A. Tipler, Gene Mosca: Physik für Wissenschaftler und Ingenieure. Spektrum Akademischer Verlag 2. deutsche Auflage 2004 ISBN 3-8274-1164-5
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