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Eugène de Beauharnais

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Eugène-Rose de Beauharnais (deutsch Eugen Beauharnais) (* 3. September 1781 in Paris; † 21. Februar 1824 in München) war der Sohn aus der ersten Ehe von Napoleons Gattin Joséphine. Sein Vater war Alexandre de Beauharnais. Nach der Scheidung seiner Eltern lebte seine Schwester Hortense bei seiner Mutter, Eugène bei seinem Vater, bis zu dessen Tod.

Inhaltsverzeichnis

Leben

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Eugène Beauharnais, Porträt von Andrea Appiani, um 1800

Eugène wurde 1797 von seinem Stiefvater Napoleon zum Offizier ernannt und machte die Italien- und Ägyptenfeldzüge als dessen Adjutant mit. Im Juni 1805 setzte ihn Napoleon als Vizekönig von Italien ein. Zwei Jahre später adoptierte ihn der Kaiser und erklärte ihn zum Erben. Eugène begleitete Napoleon auf den meisten seiner Feldzüge.

Eugène heiratete 1806 die Prinzessin Auguste von Bayern, 1813 übernahm er den Oberbefehl über die französische Armee in Deutschland. Mit der Geburt von Napoléon II. war er nicht mehr der Erbe der französischen Kaiserkrone, hielt jedoch weiter zu seinem Adoptivvater Napoleon.

1815 musste er Teile des Mobiliars und der Kunstgegenstände des nach dem Tod seiner Mutter 1814 geerbten Schlosses in Malmaison verkaufen, um die hohen Schulden seiner Mutter begleichen zu können.

Nach dem Sturz Bonapartes bekam er 1817 von seinem Schwiegervater Maximilian I. Joseph von Bayern den Titel eines Herzogs von Leuchtenberg mit dem gleichnamigem Landgrafentum und dem Fürstentum Eichstätt als Standesherrschaft zugesprochen. Hier führte er dann er ruhiges Leben bis an sein Lebensende.

Aus der Ehe mit Auguste von Bayern gingen sieben Kinder hervor:

Sein Grabmal, gestaltet von Bertel Thorwaldsen nach einem Entwurf von Leo von Klenze (1830), befindet sich in der Kirche St. Michael in München.

Dies und Das

1803 erwarb Eugène das Hôtel de Torcy, welches seither Hôtel de Beauharnais genannt wird. Er renovierte es und stattete es im Stil des Empire aus.

Siehe auch

Literatur

  • René Blémus: Eugène de Beauharnais : L'honneur à tout vent. – Paris : Edition France-Empire, 1993. – ISBN 2704807183

Weblinks

Wikipedia
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