Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Ethylbenzol

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Strukturformel
Bild:Ethylbenzol.png
Allgemeines
Name Ethylbenzol
Andere Namen Ethylbenzen, Phenylethan
Summenformel C8H10
CAS-Nummer 100-41-4
Kurzbeschreibung farblose Flüssigkeit
Eigenschaften
Molmasse 106,17 g/mol
Aggregatzustand flüssig
Dichte 0,87 g/cm³
Schmelzpunkt -94 °C
Siedepunkt 136 °C
Dampfdruck 9 hPa (? °C)
Löslichkeit löslich in organischen Lösungsmitteln, unlöslich in Wasser
Sicherheitshinweise
Gefahrensymbole
Bild:Hazard F.svg
F
Leichtent-
zündlich
Bild:Hazard X.svg
Xn
Gesundheits-
schädlich
R- und S-Sätze

R: 11-20
S: (2-)16-24/25-29

MAK 100 ml/m³
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Ethylbenzol, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Ethylbenzol (Ethylbenzen,Phenylethan) ist eine farblose, benzolähnlich riechende Flüssigkeit. Es ist ein aromatischer Kohlenwasserstoff mit der Summenformel C8H10.

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften

Ethylbenzol riecht benzolartig. In Wasser ist die farblose Flüssigkeit unlöslich, in organischen Lösungsmitteln jedoch löslich. Der Flammpunkt liegt bei 18 °C, die Zündtemperatur bei 432 °C.

Herstellung

Ethylbenzol wird in der Industrie an einem Katalysator durch Alkylierung von Benzol mit Ethen hergestellt, hierbei gibt es die Flüssigphasen-Alkylierung und die Gasphasen-Alkylierung. Sehr wenig Ethylbenzol wird über Feinfraktionierung aus C8-Aromatenfraktion isoliert dieses Verfahren wird auch Superfraktion genannt, ist jedoch gegenüber der Alkylierung nicht konkurrenzfähig.

Verwendung

Ethylbenzol wird Benzin zur Erhöhung der Oktanzahl (Klopffestigkeit) beigemengt. Es ist Lösungsmittel für Farben und findet sich in Kunststoffen. Es ist wichtiger Ausgangsstoff für die Synthese des Styrols.

Gefahren

Ethylbenzol ist entzündlich und gesundheitsschädlich. Ethylbenzol ist schwach wassergefährdend (WGK 1). Zwischen einem Luftvolumenanteil von 1 bis 7,8 Prozent bildet es explosive Gemische.

Metabolismus

Im Körper wird die Ethylkette des Moleküls angegriffen. Ethylbenzol wird zu Mandelsäure und Benzoesäure oxidiert. Weitere Zwischenprodukte im Metabolismus des Ethylbenzols sind Phenylessigsäure und Methylphenylcarbinol, das Endprodukt ist Mandelsäure, es wird schließlich über den Harn ausgeschieden.

Literatur

  • Ethylbenzol. Hirzel, S., Verlag GmbH & Co, ISBN 3777607223
  • Jochen Ackermann:Reaktionstechnische Untersuchungen zur Synthese von Ethylbenzol aus 1,3-Butadien unter Verwendung basischer Feststoffkatalysatoren. Shaker Verlag GmbH (2001), ISBN 3826592549
  • Albrecht Xahil Tribukait:Untersuchung zum Einfluß des Drehimpulses auf die Dissoziationsgeschwindigkeit von Toluol und Ethylbenzol.. Cuvillier (1999), ISBN 3897125366
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Ethylbenzol, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge