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Eskimo-Iglo

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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Eskimo-Iglo, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


Die Eskimo-Iglo GmbH war ein zum Unilever-Konzern gehörendes österreichisches Nahrungsmittelunternehmen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte Eskimo

Der Markenname Eskimo entstand 1927 für den ersten „Eislutscher“ der Wiener Milchindustrie AG (MIAG). 1960 wurde das Eisgeschäft der MIAG von der österreichischen Unilever Ges.m.b.H übernommen.

Geschichte Iglo Österreich

1962 wurde die von Hans Petter in Raasdorf gegründete Tiefkühlproduktion von Unilever übernommen (gleichzeitig damit dürfte Iglo zum ersten Mal ins Wirtschaftsleben getreten sein, dies bleibt in der Firmengeschichte der Unilever unklar, wobei in einer Presseaussendung 2004 vom Eskimo-Iglo-Chef „von Beginn der sechziger Jahre“ die Rede ist; siehe unten bei den Quellen). 1965 erfolgte die Eröffnung der 1. kombinierte Speiseeis- & Tiefkühlproduktion in Groß-Enzersdorf. Damit wurde die Eskimo-, als auch die Iglo-Produktion in die neue Fabrik verlagert.

Fusion zu Eskimo-Iglo

1970 erfolgte die Fusion der Unilevertochter Eskimo Eis/Petter Iglo TKK mit der Nestlétochter Jopa Eis/Findus TKK zur Eskimo-Iglo GmbH (Unilever 75 %, Nestlé 25 %). 1977 wurde Eskimo-Iglo in die zwei Unternehmen Unifrost (Produktion) und Eskimo-Iglo (Vertrieb) aufgespalten. 1986 übernahm Unilever die restlichen 25 % von Unifrost/Eskimo-Iglo und wurde damit Alleineigentümer.

Outsourcing und Verschmelzung mit Unilever

1993 wurde die Eskimo-Iglo Tiefkühllogistik gegründet und diese 1994 an Tibbett & Britten verkauft. 1998 wurde zur Übernahme der Produktion der Tiefkühlkost in Groß-Enzersdorf von Unifrost die Austria Frost Nahrungsmittel GmbH gegründet. Im gleichen Jahr wurde die Eiscreme-Produktion eingestellt, die Eskimo-Eiserzeugung ist somit in Österreich Geschichte. Die verbleibenden Teile der Eskimo-Iglo GmbH wurden mit der österreichischen Unilever GmbH verschmolzen und firmierten fortan als Division Eskimo-Iglo. 2001 wurde die Tiefkühlproduktion der Austria Frost in Groß-Enzersdorf an die österreichische Grabher-Gruppe verkauft, die auch weiterhin fast das gesamte Warensortiment von "Iglo" produzierte. Sowohl die Speiseeismarke Eskimo als auch die Tiefkühlmarke Iglo mit den jeweiligen Produktlinien gab es in Österreich weiterhin. Das Speiseeis wird für Eskimo-Iglo überwiegend in Deutschland erzeugt und in Österreich weiterhin unter dem ursprünglichen Markennamen Eskimo verkauft. Im Oktober 2005 ging Austria Frost in Insolvenz und wurde am 2 Jänner 2007 vom deutschen Tiefkühlkosterzeuger Frenzel*** übernommen. Der offizielle Name lautet seitdem Frenzel*** Austria Frost GmbH. Neben zahlreichen anderen Abnehmern lieferte Frenzel nach wie vor in großem Umfange an Eskimo-Iglo.

Verkauf der Sparte Tiefkühlkost durch Unilever

Im Februar 2006 gab Unilever den Verkauf seiner europäischen Tiefkühlmarken iglo und Birds Eye an die britische Investmentgesellschaft Permira bekannt. Als Grund wird die steigende Konkurrenz durch Billigprodukte und zu geringe Gewinn- und Wachstumsaussichten genannt. Einzig in Italien wird die dort sehr starke Marke „Findus“ behalten. Für den Vertrieb der iglo Produkte in Österreich ist nunmehr die Iglo Austria GmbH zuständig. Eskimo bleibt als Markenname der Unilever Austria GmbH erhalten.

Weblinks

Quellen

Wikipedia
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