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Ernst Braune
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Ernst Braune (* 29. Dezember 1853; † 1942) war ein sozialdemokratischer Kommunalpolitiker in Radeberg/Sachsen.
Ernst Braune war gelernter Müller. Als Vorstand einer Konsumverkaufsstelle erwarb er 1894 das Bürgerrecht in Radeberg. Im Jahre 1896 trat er der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands bei. 1905 wurde er er als erstes SPD-Mitglied in den Radeberger Stadtrat gewählt.
Im Jahre 1912 gründete Braune die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Radeberg (heute Wohnungsbaugenossenschaft Radeberg), die u.a. die heute nach ihm benannte "Ernst-Braune-Siedlung" als Arbeitersiedlung erbaute.
Braune stieg zum Mitglied des SPD-Landesvorstands in Sachsen auf, wurde nach der sogenannten Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahre 1933 allerdings verhaftet und zur Aufgabe seiner politischen und gemeinnützigen Tätigkeit gezwungen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Braune, Ernst |
| KURZBESCHREIBUNG | sozialdemokratischer Kommunalpolitiker in Radeberg/Sachsen |
| GEBURTSDATUM | 29. Dezember 1853 |
| STERBEDATUM | 1942 |
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