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Ernestine von Trott zu Solz

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Ernestine von Trott zu Solz

Ernestine Elisabeth Sophie Helene von Trott zu Solz, auch Mutter Ernestine genannt (* 4. April 1889 in Heilbronn; † 24. April 1982 im Landheim Salem in Asendorf (Nordheide)), war eine Diakonisse und langjährige Leiterin der therapeutischen Lebens- und Wohngemeinschaft Landheim Salem bei Asendorf.

Inhaltsverzeichnis

Familie

Ernestine von Trott zu Solz entstammte sowohl väterlicher- als auch mütterlicherseits einflussreichen Familien.

Sie war das jüngste von 5 Kindern des vom Familiengut Imsfeld bei Rotenburg an der Fulda stammenden Papierfabrikanten Moritz von Trott zu Solz (1848-1913) und der Johanna Otto (1858-1934). Die Mutter entstammte einer bedeutenden Heilbronner Juristenfamilie, deren schwäbischer Stammbaum u.a. enge Beziehungen zu Friedrich Schiller, Ludwig Uhland, Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling aufweist.

Leben

Ernestines Kindheit und Jugend, die sie in ihren Lebenserinnerungen als „überaus glücklich" beschreibt, sind geprägt durch eine solide schulische Ausbildung und durch vielfältige Begegnungen mit den kulturellen und gesellschaftlichen Angeboten ihrer Zeit und ihres Standes. Zu schaffen macht ihr lediglich eine chronische Erkrankung des Hörorgans, die zu einer starken Schwerhörigkeit führt.Sie gründet im Jahr 1919 das "Landheim Salem", das ein Heim für junge Frauen ist. Heute kann das Heim bei Buchholz in der Nordheide für urläubliche Aufenthaltsorte genutzt werden.

Literatur

  • Ernestine von Trott zu Solz: Außerhalb des Üblichen, Jesteburg 1967
  • Landheim Salem e.V. (Hrsg.): 75 Jahre Landheim Salem, Festschrift, Jesteburg 1994
  • Genealogisches Handbuch des Adels, Adelige Häuser A Band XXIV, Seite 436, Band 111 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1996, ISSN 0435-2408

Siehe auch

Wikipedia
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