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Erdnetz
Aus Kefk.
Ein Erdnetz ist ein aus mehreren im Boden verlegten Metallbändern bestehendes Erdungssystem zur niederohmigen Erdung einer Sendeantenne, insbesondere im Längst-, Lang- und Mittelwellenbereich.
Es besteht aus mehreren Bändern, deren Länge mindestens der Höhe der Sendeantenne entsprechen, meist aber ein Viertel der Wellenlänge der abzustrahlenden Frequenz, wobei in Arealen mit schlechter Bodenleitfähigkeit auch schon Erdnetze realisiert wurden, mit dem bis zu 1,5fachen der Wellenlänge der abzustrahlenden Frequenz.
Die Erdbänder werden in geringer Tiefe (bis zu 50 Zentimeter) vergraben. Ist ein Vergraben wegen felsigen Bodens unmöglich, so werden sie ggf. auf kleinen Masten oberirdisch verlegt. Die Bänder eines Erdnetzes laufen radial auf den Antennenträger zu. Sie sollen einander nicht überqueren.
Bei Sendeanlagen auf Schiffen und im Meer verankerten Plattformen ist eine gute Erdung durch das elektrisch leitfähige Meerwasser über den Schiffsrumpf gewährleistet. In diesen Fällen ist kein Erdnetz vonnöten.
