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Erdgaslager
Aus Kefk.
Erdgaslager werden im Sommer mit Erdgas gefüllt, welches im Winter zur Deckung des erhöhten Verbrauchs wieder entnommen wird.
In Deutschland gibt es insgesamt 42 Untertagespeicher. Sie enthalten 18,6 Milliarden Kubikmeter sogenanntes Arbeitsgas, das für die bedarfsgerechte Versorgung der Verbraucher eingesetzt werden kann. Das Spandauer Erdgaslager in Berlin besitzt beispielsweise ein maximales Volumen von 1 Milliarde Kubikmeter Erdgas. Weitere 19 Untertagespeicher befinden sich nach Angaben des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW), Bonn, in Bau, Ausbau oder in der Planung.
Dabei unterscheidet man drei Arten von Erdgasuntertagespeichern:
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Porenspeicher
Beim Porenspeicher wird das Erdgas in den Poren eines Speichergesteins gelagert.
Aquiferspeicher
Als Speicher werden auch ausgeförderte Erdgasfelder oder andere geeignete, ursprünglich nicht gasgefüllte Speicherschichten verwendet, aus denen Wasser durch eingepresstes Erdgas verdrängt wurde. Der Aquiferspeicher liegt in 600-800 Metern Tiefe.
Kavernenspeicher
Kavernenspeicher sind unterirdische Hohlräume, die im Salzgestein durch Aussolen geschaffen wurden. Diese Hohlräume sind zylinderförmig und können bis zu 80 Metern Durchmesser haben und zwischen 50 und 400 Meter hoch sein. Die Speichergesteinsschichten und Kavernen liegen mehrere hundert Meter unter der Erdoberfläche, in Deutschland zum Teil in Tiefen bis zu 2.500 Metern. Ein Untertagespeicher befindet sich in Sandhausen bei Heidelberg.
Siehe auch
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