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Erdős-Zahl

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Die Erdős-Zahl beschreibt die Distanz im Graphen der Koautorenschaft bezogen auf den Mathematiker Paul Erdős. Im Graphen werden die publizistisch verwandten Autoren als Knoten repräsentiert, zwischen denen jeweils dann eine Kante existiert, wenn sie eine Publikation gemeinsam verfasst haben.

Paul Erdős selbst hat die Erdős-Zahl 0, alle Koautoren, mit welchen er publiziert hat, haben die Erdős-Zahl 1. Autoren, die mit Koautoren von Paul Erdős publiziert haben, haben die Erdős-Zahl 2 usw. Wenn keine Verbindung in dieser Form zu einer Person herstellbar ist, ist ihre Erdős-Zahl \infty.

Es zeigt sich, dass die Erdős-Zahl der meisten Personen entweder unendlich oder erstaunlich gering ist. Letzteres rührt vor allem daher, dass Erdős mit über 500 verschiedenen Wissenschaftlern gemeinsam publizierte und er in vielen Teilbereichen der Mathematik bewandert war.

Als Grundlage für die Berechnung der jeweiligen Erdős-Zahl dienen bibliographische Datenbanken, die vom Erdős-Zahl-Projekt verwaltet und regelmäßig aktualisiert werden. Auf deren Basis lässt sich so die Erdős-Zahl eines jeden Autors bestimmen.

Von Bedeutung für den einzelnen Mathematiker ist die Berechnung der Erdős-Zahl nicht, auch wenn der Graph der Koautorenschaft zu Erdős des Öfteren als Beispiel für Graphen von Netzwerken in wissenschaftlichen Publikationen benutzt wird.

Siehe auch

Weblinks

Wikipedia
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