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Erdös-Strauss-Vermutung

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In der Zahlentheorie besagt die Erdös-Strauss-Vermutung (nach den Mathematikern Paul Erdös und Strauss), dass zu der Gleichung  \frac{4}{n} = \frac{1}{a} + \frac{1}{b} + \frac{1}{c} für jedes natürliche n > 1\ eine Lösung existiert, wobei a, b\ und c\ natürliche Zahlen sind.

geometrische Formulierung der Vermutung

Die Erdös-Strauss-Vermutung besagt, dass es für jedes natürliche n > 1\ einen Quader mit den Kantenlängen von a\ , b\ und c\ Längeneinheiten (a\ , b\ und c\ natürliche Zahlen) gibt, so dass dessen 8-faches Volumen geteilt durch dessen Oberfläche den Wert von n\ Längeneinheiten ergibt.

Beispiel

Eine Lösung für n = 8\ ist  \frac{4}{8} = \frac{1}{8} + \frac{1}{3} + \frac{1}{24}.

Für alle n\ mit 1 < n \le 10^{14} wurde eine Lösung gefunden.

Mini Erdös-Strauss-Vermutung

Eine Variante der Erdös-Strauss-Vermutung ist die Mini Erdös-Strauss-Vermutung, die besagt, dass zu der Gleichung  \frac{3}{n} = \frac{1}{a} + \frac{1}{b} für jedes natürliche n > 1\ eine Lösung mit natürlichen a\ und b\ existiert.

Diese Vermutung ist falsch, da für die Gleichung  \frac{3}{n} = \frac{1}{a} + \frac{1}{b} genau dann keine Lösung für natürliche a\ und b\ existiert, wenn alle Primfaktoren von n\ die Form 6k+1\ haben.

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