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Eosin
Aus Kefk.
| Strukturformel | |||
|---|---|---|---|
| Bild:Eosin-Y.svg | |||
| Allgemeines | |||
| Name | Eosin Y | ||
| Andere Namen | ? | ||
| Summenformel | C20H6Br4Na2O5 | ||
| CAS-Nummer | 17372-87-1 | ||
| C.I.-Nummer | 45380 | ||
| Kurzbeschreibung | ? | ||
| Eigenschaften | |||
| Molmasse | 691,86 g·mol-1 | ||
| Aggregatzustand | fest | ||
| Farbe | rot | ||
| Geruch | Geruchlos | ||
| Dichte | ? g·cm-3 | ||
| Schüttdichte | ~710 kg·m-3 | ||
| Schmelzpunkt | 295-296 °C | ||
| Siedepunkt | ? °C | ||
| Dampfdruck | ? Pa (? °C) | ||
| Löslichkeit | gut in Wasser (300 g·L-1 bei 20 °C) | ||
| Sicherheitshinweise | |||
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| R- und S-Sätze | R: 36 S: 22-26 | ||
| MAK | ? | ||
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Eosin (vom griechischen εως „Morgenröte“) ist ein roter, saurer Triphenylmethan-Farbstoff, der aus Steinkohleteer gewonnen wird. Eosin kann zum Färben von Textilien und Papier verwendet werden. Laut PSCHYREMBEL - Klinisches Wörterbuch, 259. Auflage, S 459 rechte Spalte, wird Eosin als "Tetrabromfluoreszein-Natrium" definiert.
Hauptanwendungsgebiete sind aber die Medizin und Biologie, wo Eosin zum Färben von Zellen, u. a. im Blut (siehe auch eosinophile Granulozyten) dient. Dabei werden Zellbestandteile wie z. B. das Zytoplasma rötlich angefärbt.
Üblicherweise wird Eosin Y verwendet, in Spezialfällen wird aber das Eosin B eingesetzt, das im Gegensatz zum Gelbstich von Eosin Y einen Blaustich zeigt. Beim Eosin B sind zwei der Bromatome durch Nitrogruppen ersetzt. Die Eosine leiten sich von Fluorescein ab. Bis in die 1980er Jahre verwendete man Eosin auch als Farbstoff in Lippenstiften; wegen der toxischen Wirkung wurde es seither durch andere Pigmente ersetzt. Eosin wird außerdem als pH-Indikator eingesetzt und schlägt bei ca. pH 2 von Gelb (<2) auf Fluoreszenz Grün (>2) um (Eosin Gelblich) bzw. bei ca. pH 1,7-1,8 von Farblos (<~1,7) auf Fluoreszenz Rosa (>~1,7) um (Eosin Bläulich), ist jedoch für diesen Zweck nicht sehr weit verbreitet.
Eosin Y : C20H6Br4Na2O5
Eosin B : C20H6Br2N2Na2O9
Verwendung in der Medizin
Bevor sich Cortison durchsetzte, wurden Eosin und ähnliche Substanzen z.B. zur Behandlung von offener Neurodermitis eingesetzt: Pilze und Bakterien werden abgetötet und die Haut im Heilungsprozess unterstützt.
Da Eosin wie gezeigt auch Brom-Atome enthält und Brom zu den Halogenen zählt, kommt ihm lt. PSCHYREMBEL (ebd., S. 355, s. v. "Desinfektionsmittel") auch eine desinfizierende Bedeutung zu (ähnlich den anderen Halogenen Chlor und Iod) und wird von Hautärzten - als Ersatz für Mercuchrom - in der Form einer z. B. 2 %-igen wässrigen Lösung zur Wunddesinfektion/Wundheilung eingesetzt.
Siehe auch
Acidophilie, Eosinophilie, Basophilie
Weblinks
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