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Emil Welti

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Emil Welti (* 23. April 1825; † 24. Februar 1899), von Zurzach AG, war ein Schweizer Politiker (FDP).

Emil Welti wurde am 8. Dezember 1866 in den Bundesrat gewählt. Er war in der Landesexekutive eine ausgesprochen einflussreiche Persönlichkeit, sodass er gelegentlich "schweizerischer Bismarck" genannt wurde. Der Politiker befürwortete den Bau eines Gotthard-Eisenbahntunnels durch die Alpen, weshalb er ein Alliierter des Eisenbahn- und Bankenpioniers Alfred Escher war. Weil er eine Volksabstimmung über die Verstaatlichung einer Eisenbahngesellschaft verlor, erklärte er am 6. Dezember 1891 seinen Rücktritt. Vermutlich wurde die Rücktrittsabsicht befördert durch die private Familientragödie um seine Schwiegertochter Lydia Welti-Escher,

Während seiner Amtszeit stand er den folgenden Departementen vor:

Er war Bundespräsident in den Jahren 1869, 1872, 1876, 1880, 1884 und 1891 sowie Vizepräsident in den Jahren 1868, 1871, 1874, 1879, 1883 und 1890.

Quellen

  • Urs Altermatt (Hrsg.), "Die Schweizer Bundesräte". Ein biographisches Lexikon (2 Auflage), Zürich / München 1991.

Weblinks

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