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Embrach
Aus Kefk.
| Wappen | |||||||||||||||
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| Basisdaten | |||||||||||||||
| Kanton: | Zürich | ||||||||||||||
| Bezirk: | Bülach | ||||||||||||||
| BFS-Nr.: | 0056Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Gemeinde | ||||||||||||||
| PLZ: | 8424 | ||||||||||||||
| Koordinaten: | Koordinaten: [http://tools.wikimedia.de/~magnus/geo/geohack.php?language=de¶ms=47.510278
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| Höhe: | 425 m ü. M. | ||||||||||||||
| Fläche: | 12.72 km² | ||||||||||||||
| Einwohner: | 8404 (31. Dezember 2006) | ||||||||||||||
| Website: | www.embrach.ch | ||||||||||||||
| Karte | |||||||||||||||
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Embrach (bis 1931 offiziell Unterembrach genannt) ist eine politische Gemeinde im Zürcher Unterland. Sie gehört zum Bezirk Bülach des Kantons Zürich in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
Wappen
- In Rot zwei gekreuzte silberne Schlüssel
Geographie
Die geographische Lage von Embrach ist 8° 35'–8° 37' östliche Breite und 47° 32'–47° 31' nördliche Länge, oder 5 Kilometer nördlich vom internationalen Flughafen Zürich. Der höchste Punkt ist der Tisch im Gebiet Blauen auf 609 Meter über Meer, der tiefste Punkt liegt nordwestlich des Weilers Neumoos in der Töss auf 360 Meter über Meer. Embrach umfasst ein Gebiet von 1272 Hektaren. Davon entfallen 45 % auf Wald, 35 % auf Kulturland, und 20 % auf Siedlungsfläche.
Bevölkerung
| Bevölkerungsentwicklung | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1850 | 1429 |
| 1900 | 1581 |
| 1950 | 1958 |
| 1960 | 2201 |
| 1980 | 5803 |
| 2000 | 7744 |
Wirtschaft
Embrach bietet für 2000 Personen Arbeit, die grössten Arbeitgeber sind das Zürcher Zollfreilager Embraport mit den dazu gehörenden Firmen, das Psychiatriezentrum Hard (Klinik, Wohnheim, Werkstatt hardundgut), Spirella (Badeinrichtungen), Oskar Diener (Feinmechanik) und die Gemeinde (Schulen, Altersheim, Hallenbad etc.). Doch der grössere Teil der Embracher arbeitet in Kloten (Swiss) und Zürich. 21% der Einwohner Embrachs sind Ausländer.
Verkehr
Das grösste Problem der Gemeinde ist der Individualverkehr. Dieser quält sich mitten durch den Ort. Auf der Dorfstrasse in Embrach fahren laut Erhebung jeden Werktag um die 17'000 Fahrzeuge, zehn Prozent davon Lastwagen. Auch die Lärmemissionen durch den nahe gelegene Flughafen werden zunehmend stärker. Abhilfe ist in beiden Fällen nicht in Sicht. Erschwerend kommt die Lage des Embraports hinzu, der vom Flughafen aus gesehen genau am anderen Ende des Dorfes gelegen ist. Als verkehrsberuhigende Massnahmen wurden mehrere Kreuzungen durch Kreisverkehr ersetzt, wodurch öfters sowohl Lastzüge als auch Busse des öffentlichen Nahverkehrs steckenblieben und die Kreisverkehre kurz nach Fertigstellung teuer saniert und erweitert werden mussten.
Geschichte
Das Chorherrenstift Sankt Peter zu Embrach wurde 1044 erstmals urkundlich erwähnt und 1524 aufgehoben. Es hatte die niedere Gerichtsbarkeit inne, die Verwaltungsfunktion des habsburgischen Amtes Embrach, der Grafschaft Kyburg.
Im Mittelalter bestanden neben den bäuerlichen Betrieben verschiedene Mühlen entlang des Wildbaches. Daneben entwickelte sich das Töpfer und Hafnergewerbe. Die Blütezeit war Anfang des 20. Jahrhunderts erreicht. Heute zeugen die in der ganzen Gemeinde verstreuten Weiher, Tümpel, Fabrikgebäude, und Mühlen von dieser vergangen Zeit.
Nach dem Zweiten Weltkrieg zählte Embrach etwa 1900 Einwohner. Der wirtschaftliche Aufschwung in den 1960er- und 1970er-Jahren brachte einen grossen Bevölkerungszuwachs (1960: 4100 Einwohner, 1970: 5800 Einwohner). Heute leben gut 8000 Einwohner in Embrach.
Politik
Gemeindepräsident ist Albert Berbier.
Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Embrach
- Statistische Daten Gemeinde Embrach
- Artikel Embrach im Historischen Lexikon der Schweiz
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