Elsterwerda
Aus Kefk
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Wappen Elsterwerda.png |
| |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Elbe-Elster | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 51° 27′ N, 13° 31′ O51° 27′ N, 13° 31′ O | |
| Höhe: | 90 m ü. NN | |
| Fläche: | 40,55 km² | |
| Einwohner: | 9308 (29. Sep. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 230 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 04910 | |
| Vorwahl: | 03533 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EE | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 62 124 | |
| Stadtgliederung: | Kernstadt und 2 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 12 04910 Elsterwerda | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Dieter Herrchen (Die Linke.PDS) | |
Elsterwerda (niedersorbisch: Wikow)[1] ist eine Kleinstadt im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg (Deutschland). Die Stadt gehörte bis zur Kreisgebietsreform in Brandenburg im Jahr 1993 zum Landkreis Bad Liebenwerda und liegt im Gebiet des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Elsterwerda liegt im Süden Brandenburgs rund 50 Kilometer nördlich von Dresden. Die Stadt verfügt über eine Fläche von 41 km² und in ihrem Stadtgebiet befinden sich derzeit (2007[2]) 32 Brücken . Elsterwerda liegt im Breslau-Magdeburg-Bremer Urstromtal an der Schwarzen Elster und am Elsterwerda-Grödel-Floßkanal. Bekannt ist die Stadt durch den Eisenbahnknotenpunkt in Elsterwerda-Biehla mit Direktanbindungen nach Leipzig, Berlin, Dresden, Chemnitz und Cottbus.
Nachbargemeinden
An Elsterwerda grenzen folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend): Bad Liebenwerda, Hohenleipisch, Plessa, Gröden, Merzdorf, Prösen, Saathain und Haida
Stadtgliederung
Elsterwerda ist eine amtsfreie Gemeinde, der Stadtrecht zusteht. Die Stadt unterteilt sich in die althergebrachten Stadtteile Biehla, Kotschka, Krauschütz, Mitte und West, sowie dem am 12. Oktober 1992 eingemeindeten Ortsteil Kraupa. Der Ortsteil wird auf den Ortsschildern mit der Bezeichnung Kraupa-Stadt Elsterwerda geführt. [3]
Klima
Elsterwerda liegt mit seinem humidem Klima in der kühl-gemäßigten Klimazone, jedoch ist ein Übergang zum Kontinentalklima spürbar. [4] Die nächste Wetterstation befindet sich ca. 20 km nördlich in Doberlug-Kirchhain, weitere befinden sich westlich von Elsterwerda in Torgau, sowie südlich in Oschatz und Dresden.
Bevölkerung
Die Stadt Elsterwerda hat inklusive ihrer Ortsteile ca. 9300 Einwohner. Im Jahr verliert die Stadt ca. 1,5-2% ihrer Bevölkerung. Hauptursache ist eine höhere Sterbe-Rate, gegenüber einer niedrigeren Geburten-Rate. Ca. 20% des Bevölkerungsverlustes gehen auf Abwanderung zurück. [5]
Dialekt und Sprachgebrauch
Dialekt
- Der heutige Elsterwerdaer Dialekt ist Teil der nordosterländischen Mundartlandschaft des alten sächsischen Sprachgebietes, welche sich unter dem Einfluss der niederdeutschen Besiedlung Sachsens zwischen dem 11. und 13 Jahrhundert herausgebildete und der Thüringisch-Obersächsischen Dialektgruppe zugeordnet wird. [6]
Sorbisch
- Sorbisch wurde bis in die letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts im Bereich der ehemaligen Herrschaft Elsterwerda gesprochen, wie Aufzeichnungen des niedersorbischen Sprachforschers Pastor Mjertyn Mon (1848-1905) aus dem Jahr 1885 belegen. Als dieser den Zug in Plessa verließ und eine Fußwanderung nach Kahla und Dreska unternahm, wo er oft Gelegenheit bekam die sorbische Sprache zu verwenden.
- Elsterwerda galt lange als sorbische Sprachinsel, obwohl bereits 1424 ein Verbot der wendischen Sprache in der Mark Meißen diese früh verdrängte. Die industriell-wirtschaftliche Erschließung des Gebietes um Elsterwerda setzte aber erst am Ende des 19. Jahrhunderts ein und die sorbische Sprache konnte sich lange erhalten, da hier sorbisch verstanden, gesprochen und vor allem in den Dörfern (Kahla, Plessa und Dreska) noch gelegentlich gepredigt wurde. [7]
Geschichte
Elsterwerda gehörte bis 1952 zum Landkreis Bad Liebenwerda, dann zum Kreis Bad Liebenwerda, und ging 1993 in den Landkreis Elbe-Elster auf.
Ortsnamen
- Elsterwerda besteht eigentlich aus zwei Teilwörtern. Elster, welches sich auf den Fluss bezieht und vom indogermanischen "el/ol" stammt, bedeutet soviel wie Fluss oder Strom. Das Wort "-werda" leitet sich von werder ab, was eine Insel oder eine Erhebung bezeichnet. Da die Landschaft um Elsterwerda früher durch die zahlreichen Fließe des die Stadt umgebenden Flusses sehr sumpfig war, geht man davon aus, dass der Name Geländeerhebung im Erlensumpf oder Erlenstrom bedeutet.[8]
- Das sorbische Wikow leitet sich vom sorbischen Wort wiki ab und bezeichnet einen Markt oder Handelsplatz.
Stadtwappen
Nachweislich bestimmen seit dem 18. Jahrhundert Elster und Lilie mit Beständigkeit das Siegel- und Wappenbild der Stadt Elsterwerda. Es handelt sich um ein so genanntes redendes Wappen.
Von besonderer Bedeutung war die rote Farbe im Hintergrund, denn rot war die Kaiserliche Belehnungsfahne. Städte mit rotem Wappen gehörten zum Reichsregiment und waren früh mit Privilegien ausgestattet. Die Lilien gelten als ein sehr altes Symbol der Wahrheit und Vollkommenheit. Die Elster kam wahrscheinlich nur in das Wappen, weil früher oft Figuren verwandt wurden, welche zum Namen der Stadt passten.
Chronik der Stadt Elsterwerda
Steinzeit
Vor mehr als 1.500 Jahren hatten sich auf dem Gebiet von Elsterwerda Germanen angesiedelt, welche vermutlich dem Stamm der Semnonen angehörten. Bei Grabungen auf dem Gelände des heutigen Gewerbegebiets-Ost im Jahr 1991, wurden Siedlungsüberreste entdeckt und freigelegt. Die Untersuchungen dokumentieren, dass diese Besiedlung nur etwa 50 Jahre existierte und möglicherweise bei der Völkerwanderung beendet war. Bei diesen Grabungen wurde das in Südostdeutschland bisher einzige Langhaus, nach Norden ausgerichtete Pfostenhäuser und auf nach Westen ausgerichtete Grubenhäuser entdeckt. Die Germanen hatten sich auf die Eisenverhüttung spezialisiert, um den in der Gegend vorkommenden Raseneisenstein zu verarbeiten. Es gab ein Verhüttungsfeld mit Lehmöfen, Kohlemeilern und Arbeitgruben.
Weitere steinzeitliche Funde stammen aus der Zeit um 1200-1100 v.u.Z.. Diese wurden an der Schwarzen Elster gefunden.
Spätmittelalter und Frühe Neuzeit
970-1032 gab es vor allem in der Mark Meißen deutsch-slawische Kämpfe. In dieser Zeit kam es zur Errichtung von Kastellen und dem Bau der Elsterburgen zum Schutz der Handelsstraßen parallel zur Schwarzen Elster (Zucker- und Salzstraßen). Die Burg Elsterwerda scheint im ausgehenden 12. bzw. 13. Jahrhundert zur Sicherung des Flussübergangs errichtete worden zu sein und diente wahrscheinlich als vorgeschobener Stützpunkt der alten Burgwarte von Strehla und Boritz.
1211 gab es die erste quellenmäßige Belegung des Namen von Elsterwerda. In der ältesten Urkunde, welche bis jetzt aufgefunden wurde und in der Elsterwerda erstmalig erwähnt wird, ist die vom 14. März 1211. Es ist eine Urkunde vom Bischof von Meißen, in der eine Schenkung aufgezeichnet wird, welche Heinrich von Strehla dem Kloster Altzelle machte. Von sieben Zeugen, die diese Urkunde unterzeichnet hatten, steht an 4. Stelle Rudolfus sacertos de Elsterwerden.
1288: Erste urkundliche Erwähnung der Burg von Elsterwerda. Zur Herrschaft Elsterwerda gehörten Krauschütz, Biehla, Kotschka, Plessa, Dreska, Kraupa und Kahla.
Erstmals wird die Pfarrkirche zu Elsterwerda 1311 in einem Kopialbuch erwähnt. Bis 1367 gehörten Burg und Flecken Elsterwerda dem Bistum Naumburg an.
1341 Konrad von Köckritz wird als "Herr von Elsterwerda" in einer Urkunde genannt. In den kommenden Jahren herrschten die Köckritze in der Stadt. Sie sanken auf die Stufe von Raubrittern. Nach der Entführung des Hohenleipischer Pfarrers erscheint 1509 der Herzog Herzog Georg von Sachsen mit seinem Gefolge in Elsterwerda und nimmt die Burg, sowie die Stadt ein. Da es schien, als wollten sich andere Adlige dem Landfriedensbruch der Köckritze anschließen. 1512 zwingt er die Köckritze ihren Besitz in Elsterwerda an ihn zu verkaufen.
Im Jahre 1364 bekam Elsterwerda das Stadtrecht verliehen. Drei Tore und eine Pforte schlossen die Stadt in der Nacht von allem Verkehr ab, obwohl es hier nie eine Stadtmauer gegeben hat. Da die Schwarze Elster in zahlreichen Armen und Fließen, ähnlich der Landschaft im Spreewald, um die Stadt herum floss, bot dies einen sicheren Schutz, sobald die Tore geschlossen waren. Feldbau, Viehzucht, Fisch- und Krebsfang waren die Nahrungsquellen der Bürger. Das Handwerk war bis in das 18. Jahrhundert von geringer Bedeutung.
Um 1539 findet die erste evangelische Taufe statt und 1547 wird nach der Durchsetzung der Reformation Magister Petrus Kezmann als Pfarrer in Elsterwerda eingesetzt. Außerdem wurde eine Knaben-und Mädchenschule eingerichtet.
1547-1567 sind Haubold von Maltitz, welcher noch die Rittergüter Oelsnitz und Kotschka erwarb, und einige Zeit sein Bruder Georg von Maltitz Herren von Elsterwerda.
Elsterwerda wurde 1562 von einer schrecklichen Feuerbrunst fast ganz eingeäschert. In den folgenden Jahren ist die Stadt noch viele Male dem Feuer zum Opfer gefallen. Besondere Brände vermeldet die Chronik 1621, 1696 und 1721.
Im Jahre 1586 kam Sigmund von Maltitz (Kurfürstlich-Sächsischer Stallmeister und Oberforstmeister zu Annaburg in den Besitz von Elsterwerda. Nach dem Tod Siegmunds erwarb die Familie von Rohr am 5. März 1612 den Besitz von den Gebrüdern Haubold und Georg von Maltitz. Unter deren Einfluss fanden größere Bauvorhaben in Elsterwerda statt.
Die erste nachweisliche Karte von Elsterwerda wurde 1590 gezeichnet.
Der Dreißigjährige Krieg(1618-1648) brachte für die gesamte Gegend und die Stadt Elsterwerda viel Elend und Plünderungen in der Stadt. Als Bürgermeister Nagel sich mit den Elsterwerdaer Bürgern im Schradenwald zu verbergen suchte, soll ihm durch schwedische Truppen ein ähnliches Schicksal bereitet worden sein, wie dem Bürgermeister Borßtorf aus Liebenwerda, welcher ergriffen wurde und an Pferden gebunden bei Zeischa zu Tode geschleift wurde.
Die „Poststraße" führte 1627 durch Elsterwerda nach Doberlug und später nach Berlin. Um 1685 fuhr zweimal wöchentlich eine Gesandtschaftspost Berlin-Elsterwerda-Dresden-Wien, der sich später eine Dragonerpost und im 18. Jahrhundert eine Fahr- und Schnellpost zugesellte. Ausspann erfolgte im „Rautenkranz“.
Nachdem Freiherr Waldemar von Loewendahl den Besitz um 1708 erworben hatte, ließ er große Teile der alten Burganlage abreißen. Es entstand eine nach Osten hin offene Dreiflügelanlage mit kurzen Seitenflügeln. Dieses Bauvorhaben trieb von Loewendahl finanziell in den Ruin und er musste am 20. März 1727 den Besitz, inklusive Krauschütz und Kotschka an König August dem Starken verkaufen, welcher das Schloss zum Kammergut machte und seiner Schwiegertochter Maria Josepha von Österreich schenkte.
Im Jahre 1748 war die Eröffnung des Elsterwerda-Grödel-Floßkanals. Dieser sollte den Bedarf an Holz im Raum Dresden - Meißen mittels Flößen aus den Niederlausitzer Wäldern befriedigen. Das Stammholz kam dabei über verschiedene Gräben und der Schwarzen Elster zum Holzhof in Elsterwerda, wurde hier in Scheite gespalten und dann auf Kähnen bis Meißen und Dresden getreidelt.
Neuzeit
1803 wurde in Elsterwerda zum ersten Mal gegen Pocken geimpft.
Während des Befreiungskrieges lagerten vom 28. bis 30. September 1813 30000 Mann des Korps von Gebhard Leberecht von Blücher in Elsterwerda und Kotschka. Im gleichen Jahr zog Napoléon mit seinem Gefolge durch Elsterwerda.
Nach der Durchführung der Teilung Sachsens 1815, zufolge der Bestimmungen des Wiener Kongresses, gelangt Elsterwerda vom Königreich Sachsen an den Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen. Der ehemalige Kreis Liebenwerda entstand.
Am 1. Juni 1874 wurde die Oberlausitzer Eisenbahn von Kohlfurt über Biehla bis Falkenberg (später Wittenberg) übergeben. Ein Jahr später am 2. Januar 1875 wurde der erste Spatenstich zur Elsterwerda-Riesaer Eisenbahn getan, bereits am 15. Oktober fuhr der erste Zug. Am 17. Juni setzte der Zugbetrieb von Dresden nach Berlin ein.
Am 14. Januar 1879 wird der spätere Professor Hans Nadler geboren. Dessen Name trägt heute die kleine Galerie in der Hauptstraße. Im selben Jahr wurde das heutige Rathaus gekauft, welches sich vorher im Gebäude des heutigen Hotel Weißes Roß befand. Das Postamt am Markt 3 wurde übergeben und befand sich später in der Langestraße, aber dann ab 1905-1999 in der Elsterstraße 20.
Elsterwerda gründete 1881 eine Freiwillige Feuerwehr und das erste Spritzenhaus konnte 1888 gebaut werden. Die Geräte waren nach vielen Um-und Erweiterungsbauten an der Burgstraße untergebracht.
1900 erhielten alle Haushalte elektrischen Strom, im Dezember 1901 erhellten 65-kerzige Lampen die Straßen der Stadt Elsterwerda. Am 1. April 1905 wurde der erste Kindergarten eröffnet. Im Jahr 1906 erfolgte die erste Wasserabgabe durch die neue Wasserleitung von Biehla nach Elsterwerda und 1912 erbaute man die erste 110-kV-Hochspannungsleitung Europas, welche von Lauchhammer über den Elsterdamm nach Elsterwerda und weiter entlang dem Elsterwerda-Grödel-Floßkanal über Gröditz nach Riesa führte. Einige der damaligen Fundamente kann man noch heute entlang des Kanals betrachten, siehe 110-kV-Leitung Lauchhammer-Riesa.
1913 war Baubeginn der katholischen Kirche.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde zum Gedenken an die gefallenen Soldaten des Lehrerseminars 1922 der Gedenkbrunnen am Schloss eingeweiht. Ein achttägiger Eisenbahnerstreik im gleichen Jahr legte den Eisenbahnverkehr fast völlig lahm.
Am 26. September 1924 überflog das Zeppelin-Luftschiff LZ 126 die Stadt, am gleichen Tag wurde die durch Friedrich von Delius konstruierte erste Abraumförderbrücke der Welt in Plessa in Betrieb genommen.
1. Arbeiterolympiade 1928 in Wien waren Sportler aus Elsterwerda und 1934 erfolgt der Bau des Holzhofbades. 1936 wurde über Elsterwerda das olympische Feuer weiter nach Berlin getragen, wo am 1.-16. August die Olympischen Spiele stattfanden. Am 1. April des gleichen Jahres wurde die Molkereigenossenschaft gegründet.
Am 8. Juni 1937 verstarb der Maurermeister, Ehrenbürger und Stadtälteste Friedrich Jage (* 1. Oktober 1850). Er schuf viele heute noch erhaltene Bauwerke, wie den Bahnhof, den Holzhof, die Schulen in Biehla, Hohenleipisch und Grünewalde, das Krankenhaus u.v.m.
Am 19. April 1945 erlebte Elsterwerda einen Großangriff von 500 amerikanischen Großbombern, die meisten Betriebe wurden zerstört. Der Bombenangriff kostete 26 Menschen das Leben. Am 22. April 1945 zog die Rote Armee in Elsterwerda ein. Gegen 5:30 Uhr sprengte die Wehrmacht die Elsterbrücke.
1961 feierte während der Festwoche vom 24. Juni bis 1. Juli 1961 die Stadt ihr 750-jähriges Bestehen.
Am 15. April 1980 konnte die Kleine Galerie dem Kulturbund übergeben werden. Die Namensgebung, Kleine Galerie „Hans Nadler", fand am 22. Mai 1982 statt.
Am 6. April 1995 kam es zu einem Brand des Rathauses, die vollständige Renovierung erfolgte erst 1993/1994.
Am 20. November 1997 kam es zum Brandkatastrophe auf dem Bahnhof Elsterwerda. Bei den anschließenden Löscharbeiten verunglückten zwei Feuerwehrmänner tödlich, andere wurden verletzt.
Weitere historische Daten: siehe Ortsteil-Artikel, Schloss Elsterwerda und Elsterwerda-Grödel-Floßkanal
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner | Jahr | Einwohner |
|---|---|---|---|
| 1835 | 247 | 1900 | 976 |
| 1890 | 534 | 1905 | 1.440 |
| 1895 | 662 | 1910 | 1.872 |
Politik
Stadtverordnetenversammlung
Die Stadtverordnetenversammlung Elsterwerda zählt 18 Stadtverordnete und dem hauptamtlichen Bürgermeister als stimmberechtigtem Mitglied. Die Amtszeit des parteilosen Bürgermeisters, Herrn Dieter Herrchen, begann am 01.02.2002 und endet am 31.01.2010. Er gehört in der Stadtverordnetenversammlung keiner Fraktion an.
Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahl am 20. November 2003 wie folgt dar:
| SPD: | 5 Sitze |
| Die Linke.: | 4 Sitze |
| CDU/ LUN: | 8 Sitze |
| Vereinigte Bürgerinitiative BI: | 1 Sitz |
| BGM: | 1 Sitz |
Die Elsterwerdaer Stadtverordnetenversammlung bildet folgende Gremien :
- Hauptausschuss
- Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Bauwesen, Planung, Grundstücks- und Umweltangelegenheiten
- Ausschuss für Finanzen
- Rechnungsprüfungsausschuss
- Ausschuss für Sozialwesen, Familienpolitik, Bildung, Kultur, Sport und Jugendfragen
Stadtverwaltung
Ehemalige Bürgermeister der Stadt
Anmerkung: Die vorhandenen Unterlagen zu den Bürgermeistern der Vergangenheit widersprechen sich teilweise. Es werden hier die Daten angegeben, die am wahrscheinlichsten erscheinen.
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Städtepartnerschaften
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- Die Städtepartnerschaft zwischen Elsterwerda und der Nordrhein-Westfälischen Stadt besteht seit dem 9. November 1990.
Bild:POL Nakło nad Notecią COA.svg Naklo nad Notecia
- Die Partnerschaft mit der polnischen Stadt besteht seit dem 23. Oktober 1999.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Im alten Jagdschloss befindet sich heute das Elsterschloss-Gymnasium, das entsprechend UNICUM-Umfragen als eine der besten Schulen Deutschlands gilt. Das Gymnasium belegte im Jahr 2003 einen zweiten Platz und 2006 einen beachtlichen siebenten Platz.[10]
- Die ursprünglich bei Dobrilugk 1804 errichtete Mühle hat eine bewegte Geschichte und ist der ganze Stolz der Heimatfreunde in Elsterwerda, welche diese in stark zerfallenem Zustand mit viel Eigeninitiative und Hilfe der Stadt, in Zusammenarbeit mit dem Institut zur Förderung des Umweltschutzes am alten Standort in der Nähe des Elsterwerdaer Bahnhof´s abtrugen und in der Nähe des Gewerbegebietes-Ost nach einer Restaurierung wieder neu aufbauten.
- Miniaturenpark
- Dieser wurde am 6. April 2007 neben der Bockwindmühle eröffnet und bietet neben maßstabsgetreuen Miniaturen von Sehenswürdigkeiten der Region, ein Rosarium mit ca. 500 verschiedenen Rosensorten, eine 400 m² große LGB-Gartenbahnanlage, eine 680 m lange Parkeisenbahn Spur 7 1/4 Zoll, einen Mini-Lausitzring mit einer 170 m langen Rennstrecke für Modellautos, Abenteurritterburg und anderes.[11]
- Rathaus
- Das 1879 von der Stadt erworbene Gebäude erhielt 1912 nach umfassenden Umbaumaßnamen seine heutige Gestalt. Am 6. April 1995 wurden der Dachstuhl und die Innenräume durch Brandstiftung vollständig zerstört. Bereits am 28. August 1996 wurden die Arbeiten des Wiederaufbaus beendet und seiner Bestimmung übergeben.
- Galerie „Hans Nadler" mit Eulenspiegelbrunnen
- Das historische Fachwerkhaus wurde 1720/25 erbaut und Ende der 1970´er Jahre restauriert.Am 15. April 1980 fand die feierliche Übergabe des Gebäudes an die Ortsgruppe des Kulturbundes der DDR statt. Hier finden Ausstellungen regionaler Künstler und andere kulturelle Veranstaltungen statt. Eine ständige Ausstellung im Obergeschoss des Fachwerkhauses würdigt das Schaffen des Malers Hans Nadler und hebt seine enge Beziehung zur Stadt Elsterwerda hervor. Der Eulenspiegelbrunnen wurde durch den einheimischen Künstler Hans Eickworth erschaffen und am selben Tag übergeben.
- Marktplatz mit Elsterbrunnen
- Dieser wird in seiner jetzigen 2007 Form bald nur noch historischen Wert haben. Umfassende Baumaßnahmen zur Verschönerung des Platzes haben im Februar diesen Jahres begonnen. Infolge dessen wurde der Elsterbrunnen am 19. April 2007 abgerissen.[12]
- Elsterwerda erhielt als eine der letzten Städte im Kurfürstentum Sachsen 1738 eine Postmeilensäule. Sie befindet sich gegenüber der Stadtkirche und wurde 1998/99 umfassend restauriert.[13]
- Gedenkstein am Bahnhof
- Dieser Stein wurde zum Gedenken an die beim Grossbrand 1997 auf dem Elsterwerdaer Bahnhof verunglückten beiden Feuerwehrleute aufgestellt.
- Heldentor
- Dieses Bauwerk wurde 1924 am ehemaligen Stadtfriedhof zu Ehren der im Ersten Weltkrieg gefallenen Bürger der Stadt errichtet. Es ist heute der Eingang zum Stadtpark.
Regelmäßige Veranstaltungen
- Das Frühlingsfest im Gewerbegebiet Ost
- Die Historische Einkaufsnacht
- Die Agreda (Agrar- Erzeuger-, Verbraucher und Wirtschaftsmesse)
- Das Oktoberfest
- Der Weihnachtsmarkt
- Grüner Markt
Kulinarisches
Die einheimische Küche ist eine gesunde Mischung aus sächsischer, brandenburgischer, niederlausitzer und schlesischer Küche. Letztere dürfte vorallem durch die hohe Anzahl schlesischer Flüchtlinge nach dem zweiten Weltkrieg die Elsterwerdaer Küche stark beeinflusst haben.
Die Einheimischen schwören hier vorallem auf heimische Wurst- und Schlacht-Spezialitäten, wie frische Wurstbrühe mit Grützewurst, Wellfleisch und Sauerkraut, aber auch das traditionelle niederlausitzer Gericht Quark mit Leinöl und Pellkartoffeln und Plinse werden hier gern gegessen.
Vereine
Derzeit (2007[14]) sind in Elsterwerda ca. 95 Vereine aktiv. Darunter befinden sich 24 Sportvereine, 10 Kleingartenvereine und 3 Jugendclubs. Darüber hinaus gibt es mehrere überregional tätige Vereine, wie dem Deutschen Amateur-Radio-Club, welche durch Ihre Mitglieder bzw. Ortsverbände in der Stadt aktiv wirken. Einer der überregional bekanntesten Vereine der Stadt ist das 1953 gegründete TSC Sportensemble. Zahlreiche Sportschauprogramme, deren Höhepunkte meist die Rhönrad-Darbietungen bilden, TV-Auftritte und sogar ein DEFA-Film mit dem Titel Reiseziel Erfurt machten diesen Verein vor allem in der DDR und nach der Wende deutschlandweit bekannt[15]. Weitere Vereine der Stadt sind u.a. der SV Elster 08 Elsterwerda (Fußball), der "ESV Lok Elsterwerda e.V. (Kegeln), der Elsterwerdaer SV 94 e.V. (Volleyball, Handball, Faustball, Gymnastik) und der SV Preußen Biehla (Fußball, Kegeln, Volleyball usw.).
Wirtschaft und Infrastruktur
Die Stadt erhielt den Unternehmerpreis 2005 in der Kategorie „Kommune des Jahres“ des Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbandes.
Branchenschwerpunkte in Elsterwerda sind neben der Metallindustrie, die Lebensmittel-und Kunststoffindustrie, sowie die Energiebranche.
Mit heute (2007) 15 Unternehmen und ca. 700 Beschäftigten ist die Metallindustrie der größte Industriezweig der Stadt[16].
Verkehr
In Elsterwerda kreuzen sich die Bundesstraßen 101 und 169. Letztere führt östlich nach Schwarzheide, wo ein Anschluss an die BAB 13 besteht. In Elsterwerda treffen die Eisenbahnstrecken aus Ruhland, Falkenberg und Riesa auf die Berlin-Dresdner Eisenbahn. Am Bahnhof befinden sich außerdem der in den letzten Jahren neu gestaltete Busbahnhof und Park & Ride-Parkplätze. Ein Binnenhafen befindet sich an der Elbe in Riesa.
Luftverkehr
Die nächsten Verkehrslandeplätze befinden sich im 20 km entfernten Großenhain und Riesa. In Schwarzheide befindet sich ein Sonderlandeplatz. Der nächste Verkehrsflughafen ist der 60 km entfernte Flughafen Dresden, außerdem ist der Flughafen Schönefeld (ca. 120 km) ebenfalls verkehrsgünstig zu erreichen.
Das Mittelzentrum
Die Städte Bad Liebenwerda und Elsterwerda erfüllen seit dem Jahr 1995 die Aufgaben und Funktionen eines gemeinsamen Mittelzentrums in Funktionsergänzung.
Die Stadt Bad Liebenwerda erfüllt in dieser Zeit die Funktion eines Kur-, Gesundheits-, Erholungs-, Wellness- und Tourismuszentrums durch die Schaffung und Erhaltung entsprechender Einrichtungen, wie den Fontana-Kliniken , der Lausitztherme Wonnemar und dem EPIKUR-Zentrum für Gesundheit . Wichtig für diese Funktion war die Verleihung des Status einer Kurstadt.
Die Stadt Elsterwerda hat die Funktion als Wirtschafts- und Schulstandort durch zahlreiche Investitionen in die gewerbliche Infrastruktur und die Schullandschaft untersetzt. Ein Belegungsgrad von 85-95 % ist in den drei Gewerbegebieten (Ost, Nord und West) erreicht.
Beide Städte sind als zentrale Orte in den öffentlichen Personennahverkehr eingebunden. Durch diese Einbindung ist es möglich, dass man innerhalb von 30 Minuten alle geforderten Einrichtungen des gemeinsamen Mittelzentrums erreichen kann. Es stehen unter Anderem umfangreiche medizinische Versorgungseinrichtungen der Grundversorgung wie zum Beispiel das Krankenhaus aber auch der erweiterten Versorgung im ambulanten, stationären sowie therapeutischen Bereich zur Verfügung.
Zur Fortführung der bisherigen positiven Entwicklung und Zusammenarbeit wurde am 5.1.2006 durch die Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlungen und die Bürgermeister beider Städte ein Kooperationsvertrag der Städte Bad Liebenwerda und Elsterwerda als gemeinsames Mittelzentrum in Funktionsergänzung unterzeichnet.
Ansässige Unternehmen
Eine Reihe von Unternehmen prägten in der Vergangenheit, wie heute die Wirtschaft der Stadt.
- Eines der wichtigsten Unternehmen der Stadt mit den meisten Arbeitsplätzen sind die Campina-Milchwerke. Diese entstanden 1990 als Milchwerke Elsterwerda GmbH, durch einen Zusammenschluss regionaler Molkereien. 1995 wurden die Milchwerke zunächst von der Meierei-Zentrale Berlin (emzett) übernommen, die ihrerseits 2000 Teil des Campina-Konzerns wurde. Als eines der ersten Unternehmen entstand es im nach der Wende neu entstanden Gewerbegebiet-Ost, welches heute durch seine hohe Auslastung hervorsticht.
- Ebenfalls im Gewerbegebiet-Ost hat sich mit der GIZEH-Gruppe 2004 ein großer Arbeitgeber aus der Kunststoff-und Verpackungsindustrie angesiedelt. Derzeit beschäftigt er ca. 100 Arbeitskräfte in seinem Elsterwerdaer Werk.
- Die Elsterwerdaer Fahrradfabrik(ELFA) war ein 1894 gegründetes Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Zweirädern spezialisiert hatte. Die Produktpalette umfasste Fahrräder mit und ohne Hilfsmotor, sowie Motorräder. Ab1953 spezialisierte sich der Betrieb auf die Produktion von Anlagen zur Milchgewinnung. Ein Meilenstein in dieser Zeit war die Entwicklung des weltweit ersten Melkkarussels und dessen Inbetriebnahme 1969. Ab 1970 wurden die Produkte von ELFA unter dem Namen IMPULSA vertrieben. Nachfolger von ELFA ist die 1990 durch die Treuhandanstalt gegründete IMPULSA AG.
- LDZ-Hofmann (Spedition und Containerterminal Bahn-Strasse)-Direkt neben dem modernen Holzkraftwerk betreibt das Unternehmen, welches seinen Sitz im Gewerbegebiet-Ost hat, im Gewerbegebiet-West ein Bahnanschlußgleis mit Containerterminal, wo derzeit auch Stahl umgeschlagen wird.
- Elsterwerkstätten & intawo gGmbH- beschäftigt derzeit vor allem behinderte Menschen an Ihren Standorten in Elsterwerda, Kraupa und Bad Liebenwerda.
- Die Elstermode Produktions- und Vertriebs- GmbH entstand aus der 1958 gegründeten PGH Elstermode und fertigt unter anderem Lederjacken für Polizei, Ordnungsämter und Feuerwehren. Außerdem werden Gurte und Gurtsysteme, Milchfilter und PVC-Hüllen hergestellt und Reparaturen an Lederbekleidung ausgeführt.
Ehemalige Unternehmen
- Das Bahnbetriebswerk Elsterwerda war das Kernstück des Eisenbahnknotens Elsterwerda an der Grenze zu Sachsen. Nach der Wende verlor es aber an Bedeutung. Die Brandkatastrophe auf dem Bahnhofsgelände fügte vor allem dem Lokschuppen schwere Schäden zu, welcher wie ein Schutzschild Schlimmeres für das angrenzende Wohngebiet verhinderte, dem später aber der Abriss des Gebäudes folgte und dem Betrieb spätestens hier ein dauerhaftes Ende bereitete.
- Der Gebäude-Komplex der Konsum-Großbäckerei prägt bis heute das Bild des angrenzenden Bahnhof´s Elsterwerda-Biehla. Während er zu Zeiten der Planwirtschaft als modern und leistungsfähig galt, wurde der Betrieb Anfang der neunziger Jahre abgewickelt.
- Das Kalksandsteinwerk
Medien
- Lausitzer Rundschau,Tageszeitung, Auflage: ca 120.000
- Wochenkurier, kostenloses Anzeigenblatt, erscheint wöchentlich
- Amtsblatt für die Stadt Elsterwerda, erscheint monatlich
- Kreisanzeiger, Amtsblatt für den Kreis Elbe-Elster, erscheint nach Bedarf
- Elster-TV (über Kabel angeschlossen: ca 54.000 Zuschauer)
Medizinische Einrichtungen
- Eine der wichtigsten medizinischen Einrichtungen der Umgebung ist das Elbe-Elster-Klinikum in Elsterwerda mit seinen Fachabteilungen Gynäkologie, Chirurgie, Intensivmedizin, Radiologie, Innere Medizin und Physiotherapie. Außerdem gibt es eine Tagesklinik für Psychiatrie, Psychosomantik und Psychotherapie.
Das 1946 in den Räumen des ehemaligen Gerichtsgebäudes der Stadt entstandene Haus wurde bereits 1974 zu einer modernen Poliklinik umgebaut. 1995 erhielt das Krankenhaus ein modernes Bettenhaus mit moderner Küche und Cafeteria und großzügig gestaltetem Eingangsbereich. Im Jahr 1996 folgte die Intensivstation und 1999 das Notfallzentrum, die OP-Bereiche und die Zentralsterilisation. Außerdem verfügt es über einen modernen Hubschrauberlandeplatz. - Das Senioren- und Pflegeheim der Pro Civitate Pflege und Betreuung Elsterwerda gGmbH verfügt über 110 vollstationäre Altenpflegeplätze in Ein- und Zweibettzimmern sowie 6 Kurzzeitpflegeplätze in Einbettzimmern an.
Außerdem gibt es in Elsterwerda mehrere Einrichtungen für Betreutes Wohnen, vier Apotheken und zahlreiche Fach- und Hausärzte. Weitere medizinische Einrichtungen befinden sich in der benachbarten Kurstadt Bad Liebenwerda.
Bildungsangebote der Stadt
Schulstadt Elsterwerda
In der Schullandschaft werden derzeit in der Stadt Elsterwerda alle im Land Brandenburg möglichen Schulformen angeboten.
- Grundschulzentrum, Elsterwerda-Biehla
- Elsterschloss-Gymnasium
- Oberschule mit Primarstufe, Elsterwerda-West
- Förderschule Elsterwerda, Elsterwerda-West
- Kreismusikschule "Gebrüder Graun"
- Oberstufenzentrum Elbe-Elster mit den Abteilungen Metalltechnik, Elektrotechnik, Wirtschaft/Verwaltung, Wirtschaft/ Berufsvorbereitung
Außerdem bieten zahlreiche Erwachsenenbildungseinrichtungen Möglichkeiten der Aus-und Weiterbildung an. Die Kreisvolkshochschule Elbe-Elster ermöglicht auch Kurse in Elsterwerda und einmal im Monat finden Vorträge der Seniorenakademie im Elsterschloss-Gymnasium, sowie im Haus des Gastes in Bad Liebenwerda statt.
Stadtbibliothek
Die Bibliothek verfügt über ein umfangreiches und aktuelles Angebot an: Romanen, Lexika, Fachbüchern, Sachbüchern, Kinderbüchern, Jugendbüchern, Comics, Reiseführer, Zeitschriften, Spielen, Musikkassetten, Hörspielkassetten, Sprachkassetten, Videos, CDs , CD-ROMs, DVD´s und vieles mehr. Außerdem stehen zwei Internet-Arbeitsplätze zur Verfügung und es werden Bibliotheksführungen, literarische Veranstaltungen, Schriftstellerlesungen und Dia-Vorträge angeboten.
Sportstätten
- Holzhof mit Sportplatz und Tenniscenter
- Elbe-Elster-Halle
- Sporthalle an der Oberschule in West mit Schulcircus-Zelt "Robby"
- Sportplätze in Biehla, Kraupa und Kotschka
- Bowlingcenter
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
- August Müller (Krauschützer Domänenpächter und Amtsrat) erhielt wegen seiner Verdienste um die Landwirtschaft zu seinem 76. Geburtstag den Ehrenbürgerbrief.
- Friedrich Jage (1850-1937; Maurermeister) schuf viele heute noch stehende Gebäude der Stadt und Umgebung (Krankenhaus, die Schule in Biehla usw.). Er wurde 1924 zum Ehrenbürger Elsterwerdas ernannt.
- Hans Nadler (Denkmalpfleger) ist Ehrenbürger von Elsterwerda, der Geburtsstadt seines Vaters. Hier unterstützte er die Gründung einer Galerie, die den Namen seines Vaters, des Malers Hans Nadler, trägt.
Söhne und Töchter der Stadt
- Julius Bernhard von Rohr (1688-1742), kursächsischer Kameralist
- Friedrich Starke (1774-1835), Kapellmeister, Hornist und Komponist
- Rudolf Voltolini (1819-1889), HNO-Mediziner
- Wilhelm Bünger (1870-1937), Ministerpräsident von Sachsen
- Hans Nadler (1879-1958), Maler
- Siegfried Helias (* 1943), CDU-Politiker
- Simone Hain (*1956), Architektur- und Planungshistorikerin
- Falk Boden (* 1960), Radsportler
- Daniel Ziebig (* 1983), Fußballspieler
- Virginia Jetzt!, deutschsprachige Indie-Pop-Band
weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
- Hermann Kahle (1829-1887), Pädagoge u. Schriftsteller. Seit 1866 Seminardirektor in Elsterwerda
- Thilo Koch, deutscher Fernsehjournalist (1920-2006) - In Plessa aufgewachsen, belegte er 1939, als Jahrgangsbester sein Abitur am Elsterschloß-Gymnasium.
- Klaus Beuchler, deutscher Journalist und Schriftsteller (1926-1992)
- Reinhard Höppner, deutscher Politiker (*1948), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt (1994-2002)
- Wolfgang Günther, Übersetzer (1940-1998)
- Heinz Fülfe bekannt als Taddeus Punkt, lebte während seiner Oberrealschulzeit in Elsterwerda
- Horst Mechelk & Horst Gautsch, die beiden Feuerwehrmänner, welche beim Grossbrand am 20. November 1997 auf dem Bahnhof tödlich verunglückten
Weblinks
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- Links zum Thema „Elsterwerda“ im Open Directory Project
- Demographiebericht
Fußnoten
- . http://www.dolnoserbski.de/dnw/index.htm deutsch-niedersorbisches Online-Wörterbuch
- . EER, 05.März.2007, S. 15
- . http://www.elsterwerda.de/satzungen/hauptsatzung.pdf
- . Geoklima 2.1
- . EER, 05.März.2007, S. 13
- . Bergmann, Gunter: Kleines sächsisches Wörterbuch, 1989
- . Heimatkalender für den Kreis Bad Liebenwerda, "Sorbisches Volkstum im Kreisgebiet und sein Erlöschen im 19. Jahrhundert , M. Karl Fitzkow,S.135-140
- . http://www.onomastik.com
- . Nebelsieck, Geschichte d. Kreises Liebenwerda 1912, S.92
- . http://www.unicum.de/7222_1
- . http://www.erlebnis-miniaturenpark.de/
- . http://www.elsterwerda.de/planung__bauprojekte.htm
- . Galerie der Sächsischen Postmeilensäulen
- . http://www.elsterwerda.com
- . http://www.tsc-se.de/html/historie.html
- . Elbe-Elster-Rundschau,04.01.2007, S.15.
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