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Else-Kröner-Fresenius-Stiftung
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Die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) ist eine 1983 gegründete gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Bad Homburg vor der Höhe.
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Historie
Else Kröner geb. Fernau (*1925, †1988), eine studierte Pharmazeutin, wuchs nach dem Tod ihrer Eltern im Hause des Frankfurter Apothekers Dr. Eduard Fresenius auf. Nach dessen überraschendem Tod 1946 führte sie zusammen mit ihrem Ehemann Hans Kröner die Dr. E. Fresenius KG in Bad Homburg v.d.H. weiter und baute sie zu einem weltweit renommierten Unternehmen aus.
1988 verstarb Else Kröner, die 95 Prozent des stimmberechtigten Firmenkapitals der Fresenius AG hielt. Ihr Ehemann Hans Kröner (1909-2006) verzichtete auf das Erbe und förderte die Übertragung auf die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung.
Stiftung
Die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung hat seit Bestehen rund 600 wissenschaftliche und humanitäre Projekte mit einem Gesamtvolumen von knapp 60 Millionen Euro gefördert. Schwerpunkte sind die wissenschaftliche Forschung im Bereich Medizin, die Förderung der Aus- und Fortbildung von Ärzten und in der Krankenpflege tätigen Personals und die Unterstützung von Menschen, die wegen ihres geistigen oder körperlichen Zustandes auf Hilfe angewiesen sind.
Die Stiftung vergibt projektbezogene Stipendien, wie die "Else Kröner-Memorial-Stipendien" an junge Ärzte für die klinische medizinische Forschung oder der "Else Kröner Memorial Award", einem mit 25.000 Euro dotierten Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Intensiv- und Notfallmedizin.
Auch werden Stiftungsprofessuren errichtet; im Jahre 2000 wurde gemeinsam mit der Technischen Universität München das Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin gegründet.
Siehe auch:
- Fresenius AG (Die Vermögensverwaltungsgesellschaft Nachlass Else Kröner mbH hält 69,50% der Aktien an der Fresenius AG)
- Hans Kröner
Weblinks
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