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Elmschenhagen

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Basisdaten
Fläche: 6,66 km²
Einwohner: 17.411(31. Dez. 2004)
Bevölkerungsdichte: 2614 Einwohner je km²

Elmschenhagen ist ein Stadtteil im Südosten von Kiel. Elmschenhagen hat rund 18.000 Einwohner. Der Stadtteil befindet sich am Rande der Holsteinischen Schweiz und ist von drei Seen (Wellsee, Langsee und Tröndelsee) umgeben.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Elmschenhagen wurde 1286 erstmals unter dem Namen Elvereshagen urkundlich erwähnt, und zwar im Bocholtschen Register von Konrad II., dem Propst des Preetzer Klosters.

Seit 1939 gehört Elmschenhagen zu Kiel. Das alte Rathaus dient heute als Kindergarten.

Nachbar-Stadtteile & Verkehr

Durch den Stadtteil Elmschenhagen führt die Bundesstraße 76/202 Richtung Preetz, Plön, Eutin und Lübeck bzw. Lütjenburg, Oldenburg und Puttgarden auf Fehmarn. Durch diese Bundesstraße ist Elmschenhagen in Elmschenhagen-Nord und Elmschenhagen-Süd getrennt. Die Eisenbahnlinie Kiel-Lübeck kann teilweise als Orientierung zur Abgrenzung von Elmschenhagen zu Kroog angesehen werden. Kroog gehört offiziell zwar zu Elmschenhagen, wird von vielen, besonders älteren, Einwohnern jedoch als eigener Stadtteil betrachtet; erst ein Pastor der Krooger Stephanus-Kirche hat durchgesetzt, dass in einem Hinweisschild die Richtung nach Kroog gewiesen wird .

Der frühere Ortsbahnhof an der Ostküstenbahn ist zum Bedauern vieler Elmschenhagener in den 1980er Jahren geschlossen worden und bis heute nicht wiedereröffnet worden.

Elmschenhagen grenzt an die Stadtteile Wellsee, Gaarden und Ellerbek sowie an die Gemeinden Klausdorf/Schwentine und Raisdorf.

Infrastruktur

Der Stadtteil Elmschenhagen ist geprägt von Reihenhäusern, die ab 1939 für Angehörige der Marine und der Kieler Werften erbaut wurden. Kroog und das alte Dorf um die Maria-Magdalenen-Kirche sind vor allem von Einfamilienhäusern geprägt. In den letzten Jahren bemüht sich die Stadt Kiel, den Stadtteil als Gartenstadt Elmschenhagen zu vermarkten.

Elmschenhagen verfügt über eine Stadtteilbibliothek, fünf Schulen und fünf Kirchen, (darunter eine katholische und eine baptistische Kirche). Die für den Stadtteil sehr große Friedhofanlage mit alten Baumbeständen südöstlich der Maria-Magdalenen-Kirche hat bereichsweise Parkcharakter und dient den Bürgern ersatzweise als Stadtteilpark. Unter dem Gelände befinden sich alte Bunkeranlagen aus dem 2.Weltkrieg, die über Eingänge in der Nähe des alten Vorortsbahnhofs sowie südlich des Bahnstranges von den Weiden her zugänglich waren.

In Elmschenhagen-Süd befinden sich um den Bebelplatz herum kleine Einkaufsbereiche, in Elmschenhagen-Nord befinden sich diese um den Andreas-Hofer-Platz; weitere Geschäfte sind an der Bundesstraße sowie im alten Elmschenhagener Bereich um die Dorfstraße herum zu finden.

Schulen

In Elmschenhagen gibt es fünf Schulen:

Viele Schüler besuchen ein Ganztagsgymnasium (Hans-Geiger-Gymnasium), das in Ellerbek liegt.

Kirchen

Elmschenhagen verfügt über fünf Kirchen.

  • Maria-Magdalenen-Kirche (ev-luth) in Elmschenhagen-Süd
  • Weinbergkirche (ev-luth) in Elmschenhagen-Nord
  • Stephanus-Kirche (ev-luth) in Kroog
  • Katholische Kirche Heilig Kreuz in Elmschenhagen-Süd
  • Baptistische Kirche in Elmschenhagen-Süd

Die evangelischen Kirchen sind in der Trinitatisgemeinde zusammengeschlossen, welche auch die benachbarten Stadtteile Wellsee und Rönne miteinschließt. Die katholische Gemeinde ist mit der Christus-Erlöser-Kirche in Preetz zusammengeschlossen. Neben Elmschenhagen, Wellsee, Klausdorf/Schwentine, Raisdorf und Preetz gehört auch die Gegend nördlich von Preetz bis zum Selenter See zur Gemeinde.

Bekannte Personen aus Elmschenhagen

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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Elmschenhagen, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Koordinaten: 54° 18' N, 10° 11' O

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