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Ellbogengelenk
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Das Ellbogengelenk, Articulatio cubiti (von gr. kybiton - Ellenbogen), wird von Humerus (Oberarmknochen) und den beiden Unterarmknochen Speiche (Radius) und Elle (Ulna) gebildet. Damit handelt es sich um ein zusammengesetzes Gelenk, das aus einer Articulatio humeroradialis (Oberarm-Speichen-Gelenk) und einer Articulatio humeroulnaris (Oberarm-Ellen-Gelenk) besteht. Die sehr weite Gelenkkapsel des Ellbogengelenks schließt auch die Articulatio radioulnaris proximalis, also das obere Gelenk zwischen Elle und Speiche ein, das daher mit zum Ellbogengelenk zu zählen ist.
Seitwärtsbewegungen sind im Ellbogengelenk fast unmöglich. Die beiden kräftigen Seitenbänder und der in die Fossa olecrani des Humerus ragende Processus anconeus der Ulna verhindern dies. Das Ellbogengelenk funktioniert daher nur in Form einer Streckung und Beugung (Wechselgelenk).
Erkrankungen
Bei Fehlbeanspruchung des Gelenks kann es zum sogenannten Tennisarm oder zum Ulnarisrinnen-Syndrom kommen.
Ellenbogenluxationen sind die zweithäufigste Luxation des Menschen.
Die Ellbogendysplasie ist eine häufigere Entwicklungsstörung des Ellbogengelenks bei jugendlichen Tieren großwüchsiger Hunderassen.
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