Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Elisa von der Recke
Aus Kefk.
| [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/kefk/w/images/f/f9/Anton_Graff_Bildnis_Elisa_von_der_Recke_1797.jpg': No such file or directory. |
Elisabeth Charlotte Constanzia von der Recke (* 20. Mai 1754 in Schönberg, Kurland; † 13. April 1833 in Dresden) war eine deutschbaltische Dichterin und Schriftstellerin.
Inhaltsverzeichnis |
Leben
Elisa von der Recke wurde als Tochter des Reichsgrafen Friedrich von Medem und seiner Frau Louise Dorothea von Korff geboren. 1771 heiratete sie den Kammerherrn Georg von der Recke, von dem sie 1781 geschieden wurde. Sie betätigte sich als Diplomatin für ihre Schwester, die Herzogin Dorothea von Kurland.
Ab 1798 lebte sie fast ausschließlich in Dresden, seit 1804 zusammen mit ihrem Freund Christoph August Tiedge. Sie war befreundet mit der Familie Körner (Patin Theodor Körners), mit Anton Graff und vielen bekannten Zeitgenossen in ganz Deutschland sowie in Polen und im Baltikum. Bei den Zusammenkünften herrschte ein religiös-empfindsamer Ton, es wurden Choräle von Johann Gottlieb Naumann gesungen. Ihr Werk besteht hauptsächlich aus pietistisch-empfindsamen Gedichten, Tagebüchern und Memoiren.
Elisa von der Recke betreute insgesamt 13 Pflegetöchter. Sie liegt auf dem Inneren Neustädter Friedhof in Dresden begraben.
Werke
(Auswahl)
- Nachricht von des berühmten Cagliostro Aufenthalt in Mitau im Jahre 1779 und dessen magischen Operationen, 1787 – aufklärerische Streitschrift
- Familien=Scenen oder Entwickelungen auf dem Masquenballe, ca. 1794, 1826 publiziert (Digitalisat)
- Über Naumann, den guten Menschen und großen Künstler, Artikel im Neuen Deutschen Merkur, 1803
Postume Ausgaben
- Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen, Teubner, Leipzig 1841
- Elisa von der Recke. Band 1. Aufzeichnungen und Briefe aus ihren Jugendtagen, hrsg. von Paul Rachel, 2. Auflage 1902
- Elisa von der Recke. Band 2. Tagebücher und Briefe aus ihren Wanderjahren, hrsg. von Paul Rachel, 1902
- Herzensgeschichten einer baltischen Edelfrau. Erinnerungen und Briefe, Lutz, Stuttgart 1921
- Tagebücher und Selbstzeugnisse, hrsg. v. Christine Träger, Köhler und Amelang, Leipzig / Beck, München 1984, ISBN 3-406-30196-7
Siehe auch
Literatur
- Johann Friedrich von Recke, Carl Eduard Napiersky: Allgemeines Schriftsteller- und gelehrten-lexikon der Provinzen Livland, S. 135f. (Digitalisat)
- Sophie Schwarz: Elise von der Reckes Reisen durch Deutschland 1784-86. 1786 (Digitalisat)
Weblinks
- Literatur von und über Elisa von der Recke im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Nachweis von digitalisierten Zeitschriftenbeiträgen bei Litlinks
- Artikel im Stadtwiki Dresden über Elisa von der Recke
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Recke, Elisa von der |
| ALTERNATIVNAMEN | Recke, Elisabeth Charlotte Constanzia von der; Recke, Elise von der |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Dichterin und Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 20. Mai 1754 |
| GEBURTSORT | Schönberg, Kurland |
| STERBEDATUM | 13. April 1833 |
| STERBEORT | Dresden |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Elisa_von_der_Recke, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
