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Elio de Angelis

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Elio de Angelis
Bild:Flag of Italy.svg
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Formel-1-Grand-Prix
Erster Grand Prix Argentinien 1979
Letzter Grand Prix Monaco 1986
Formel-1-Teams
1979 Shadow · 1980-1985 Lotus · 1986 Brabham 
Formel-1-Statistik
Rennen Poles Podien Siege
108 3 9 2
Schnellste Runden 1
Führungsrunden 27 Runden über 143 km
WM-Titel -
WM-Punkte 122
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Elio de Angelis (* 26. März 1958 in Rom; † 15. Mai 1986 in Marseille) war ein italienischer Formel-1-Fahrer für die Rennställe Shadow, Lotus und Brabham.

De Angelis bestritt zwischen 1979 und 1986 insgesamt 109 Rennen. Zwei Grand Prix konnte er gewinnen: 1982 den Großen Preis von Österreich und 1985 den Großen Preis von San Marino.

Bild:Elio de Angelis im Lotus-Renault 1985-08-02.jpg
de Angelis 1985 im Lotus-Renault auf dem Nürburgring

Bei Testfahrten auf der Rennstrecke von Paul Ricard verunglückte De Angelis mit seinem Brabham-BMW tödlich. In der S-Kurve „La Verrerie“ brach der Heckflügel, das Auto hob ab, überschlug sich und landete mit über 290 km/h in den Leitplanken. Bei diesen Testfahrten waren wenige Sicherheitskräfte und kaum Streckenposten anwesend. Nur zwei Benetton-Mechaniker waren Zeugen des Unfalls. De Angelis konnte sich nicht aus dem brennenden Wagen befreien und erlitt einen Herzinfarkt. Zusätzlich wurde seine Atmung durch den Rauch beeinträchtigt.

Alarmiert durch die Rauchwolke liefen mehrere Fahrer – angeführt von Alan Jones – und Streckenposten zur Unfallstelle. Die vorhandenen Feuerlöscher waren aber zu klein, und die alarmierte Feuerwehr brauchte eineinhalb Stunden zur Unfallstelle. 29 Stunden nach dem Unfall wurde de Angelis im Centre Hospitalo-Universitaire de la Timone in Marseille für hirntot (Asphyxie) erklärt.

De Angelis' Helmdesign wurde später von Jean Alesi übernommen.

Siehe auch

Liste der tödlich verunglückten Formel-1-Fahrer

Weblinks

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