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Eligius

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Der heilige Eligius (lat.: Der Auserwählte) wurde 588 in Limoges, Frankreich geboren und ist am 1. Dezember 659 in Noyon, ebenfalls Frankreich, gestorben. Seine Reliquien liegen im Dom von Noyon.

Inhaltsverzeichnis

Legende

Eligius lernte das Goldschmiedehandwerk bei Abbo von Limoges. Er wurde dem Schatzmeister des französischen König Chlothar II. in Paris empfohlen. Der Merowingerkönig beauftragte Eligius mit der Herstellung eines goldenen Sessels. Durch geschickten Einsatz des zur Verfügung gestellten Material gelang es ihm, statt eines Sessels gleich zwei Stück anzufertigen. Der König ernannte Eligius zur Belohnung zum Schatz- und Münzmeister am Merowingerhof.

In seinem späteren Leben, nach dem Tode König Dagoberts, wurde Eligius Priester, Kirchen- und Klostergründer und 641 zum Bischof von Noyon an der Oise ernannt.

Darstellung

Der Heilige wird auf bildlichen Darstellungen mit einem Goldschmiedegerät, zwei goldenen Sesseln und einem widerspenstigen Pferd dargestellt, welchem er der Legende nach das Bein abgenommen, den Huf beschlagen und anschließend das Bein wieder angesetzt haben soll.

Der Gedenktag des heiligen Eligius ist sein Todestag, der 1. Dezember.

Schutzpatron

Der heilige Eligius ist Patron der Münzmeister, (Gold)Schmiede, Schlosser, Metallarbeiter, Büchsen- und Lampenmacher, Graveure, Uhrmacher, Wagner, Kutscher, Kutschenmacher, Sattler, Pferdehändler, Tierärzte, Bauern, Knechte, Pächter und Bergleute sowie gegen Pferdekrankheiten.

Siehe auch

Liste der Schutzheiligen, Schutzpatron

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