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Elektrisches Feld
Aus Kefk.
| Physikalische Größe | |||
|---|---|---|---|
| Name | Elektrisches Feld | ||
| Formelzeichen der Größe | E | ||
| Größen- und Einheitensystem | Einheit | Dimension | |
| SI | |||
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Elektrisches_Feld, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Das elektrische Feld ordnet jedem Raumpunkt die richtungsabhängige Größe der elektrischen Feldstärke
zu. Diese ist definiert durch die Kraft
, die auf eine in dem Punkt befindliche Ladung q wirkt:
Die Feldstärke ist also, anders gesagt, die Kraft pro Ladungseinheit. Das elektrische Feld ist ein Vektorfeld.
Die SI-Einheit von
ist demnach Newton pro Coulomb oder Volt pro Meter, denn es gilt:
Elektrische Felder gehen von elektrischen Ladungen aus oder entstehen durch Induktion in veränderlichen Magnetfeldern. Licht und andere elektromagnetische Wellen bestehen aus miteinander verketteten elektrischen und magnetischen Feldern. Aufgrund der engen Beziehung zwischen elektrischem und magnetischem Feld fasst man beide in der Elektrodynamik zum elektromagnetischen Feld zusammen.
Wenn Richtung und Betrag der elektrischen Feldstärke in jedem Punkt gleich sind, die Feldlinien also parallele Geraden sind, heißt das Feld homogen, sonst inhomogen. Das Feld im Inneren eines Plattenkondensators ist näherungsweise homogen (siehe unten). Zeitlich unveränderliche Felder (siehe Elektrostatik) heißen auch stationäre Felder.
Das elektrische Feld in allgemeiner Form ist sowohl orts- als auch zeitabhängig,
. Es ist über die maxwellschen Gleichungen und die spezielle Relativitätstheorie eng mit dem magnetischen Feld verknüpft. In der speziellen Relativitätstheorie werden seine Vektorkomponenten daher untrennbar mit denen des magnetischen Feldes zu einem Tensor zusammengefasst. Je nachdem, in welchem Bezugssystem man sich als Beobachter befindet (d. h. in welcher relativen Bewegung zu eventuell vorhandenen Raumladungen), wird so über die Lorentztransformation das elektrische Feld in ein magnetisches transformiert und umgekehrt.
Homogenes elektrisches Feld
Die Stärke des E-Feldes zwischen zwei (streng genommen unendlich großen) planparallelen Kondensatorplatten beträgt
. Dabei ist d der Abstand zwischen den Platten und U die Spannung zwischen den beiden Platten.
Die Ladungen Q auf den Kondensatorplatten verteilen sich dabei gleichmäßig auf den einander zugewandten Plattenaußenseiten. Hier gilt:
, σ ist die Flächenladungsdichte, angegeben in
, Q ist die Ladung in C und A die Fläche in m². Diese Flächenladungsdichte wird auch als elektrische Flussdichte mit D bezeichnet. Die Einheit
ist die selbe wie
.
Da die Flächenladungsdichte als
(
: Dielektrizitätskonstante,
: Dielektrische Funktion) bestimmbar ist, sieht man, dass Kondensatorladung Q und Feldstärke E direkt proportional miteinander zusammenhängen.
Siehe auch
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