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Electrolux

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt den Haushaltswarenhersteller Electrolux. Für das Musiklabel siehe Elektrolux.
Aktiebolaget Electrolux
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 1919
Unternehmenssitz Stockholm, Schweden
Unternehmensleitung Hans Stråberg
Mitarbeiter 68.000 (Stand 2005)
Umsatz 6,24 Milliarden SEK (Stand 2005)
Branche Haushaltswaren
Webadresse http://www.electrolux.com/

Electrolux ist ein schwedischer Konzern im Bereich Haushaltswaren mit Sitz in Stockholm.

Das Unternehmen hatte 2005 einen Umsatz von 129,5 Milliarden SEK (13,8 Milliarden Euro), einen Gewinn von 6,24 Milliarden SEK (665 Millionen Euro) und beschäftigt ca. 68.000 Mitarbeiter. Zu den zahlreichen Marken gehören neben Electrolux u.a. auch AEG, Juno und Zanussi.

Electrolux wurde 1910 unter dem Namen Elektromekaniska AB von Axel Wenner-Gren gegründet und wurde nach der Fusion mit dem Unternehmen Lux AB 1919 in Elektrolux umbenannt. 1913 produzierte das Unternehmen seinen ersten Staubsauger und 1925 den ersten Kühlschrank, der nach einer Idee von Albert Einstein funktionierte. In den folgenden Jahren wuchs das Unternehmen stark.

In den 1960er Jahren kam die Firma wie viele andere Hersteller von Haushaltsgeräten in eine Krise. Die neue Unternehmensleitung stellte fest, dass das Unternehmen zu klein sei, um der immer härter werdenden Konkurrenz gewachsen zu sein, und es wurde eine Phase der Diversifizierung und des offensiven Wachstums eingeleitet. Zwischen 1970 und 1979 wurden 59 Unternehmen übernommen und am Ende dieser Dekade hatte Electrolux Produktionsstätten in 20 Ländern und mehr als 80.000 Angestellte.

In den 1980er Jahren wurde diese Strategie fortgesetzt (z. B. durch den Erwerb des italienischen Unternehmens Zanussi), gleichzeitig versuchte man, den nordamerikanischen Markt zu erobern, den man Ende der 1960er Jahre aufgegeben hatte. In den 1990ern begann man sich wieder auf den eigentlichen Kernbereich zu besinnen. 1994 wurden Teile des deutschen Unternehmens AEG übernommen.

Heute ist Electrolux Marktführer bei Haushaltsgeräten. 2003 kündigte der Konzernchef Hans Stråberg an, die Modellpalette reduzieren zu wollen. Allein in Europa hat das Unternehmen über 30 Marken, die aus Marketing- und Kostengründen deutlich reduziert werden sollen.

Werksschließungen in Deutschland

Nachdem bereits 2002 die AEG-Werke in Herborn und Kassel geschlossen wurden, hat Electrolux 2005 angekündigt, die AEG-Produktionsstätte von Wasch- und Spülmaschinen in Nürnberg mit 1.750 Beschäftigten bis 2007 aufzugeben und die Kapazitäten in die italienischen Werke in Porcia und Solaro sowie die polnischen Betriebsstätten Oława und Żarów zu verlagern. Somit gibt es ab März 2007 nur noch ein AEG-Hausgerätewerk, nämlich das Werk in Rothenburg ob der Tauber, in dem Backöfen, Herde und Kochmulden produziert werden. Die Verlagerung führte vor allem in der Nürnberger Region zu Verärgerung. Lokale Gewerkschaftsvertreter riefen zum Boykott aller Produkte des Konzerns auf (Konsumentenboykott).

Siehe auch

Weblinks

Wikipedia
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