Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Eisenstadt

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt die Stadt und Umgebung Eisenstadt, für andere Bedeutung siehe Eisenstadt (Begriffsklärung).
Wappen Karte
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/kefk/w/images/9/9d/Wappen_at_eisenstadt.jpg': No such file or directory.
Bild:Map at eisenstadt.png
Basisdaten
Bundesland: Burgenland
Bezirk Eisenstadt
Verwaltung Statutarstadt
Fläche: 42,91 km²
Einwohner: 12.190 (1. Januar 2006)
Bevölkerungsdichte: 284 Einwohner je km²
Höhe: 182 m ü. A.
Geographische Lage: Koordinaten: 47° 50' 44" N, 16° 31' 8" O47° 50' 44" N, 16° 31' 8" O
Postleitzahl: 7000
Amtliche Gemeindekennzahl: 10101
Vorwahl: 02682
Kfz-Kennzeichen: E
Website: http://www.eisenstadt.at/
Politik
Regierende Bürgermeisterin: Andrea Fraunschiel (ÖVP)
Regierende Partei: ÖVP

Die Freistadt Eisenstadt (ungarisch Kismarton, kroatisch Željezno) ist die Hauptstadt des Bundeslandes Burgenland (kroatisch Gradišće, ungarisch Őrvidék) der Republik Österreich.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Eisenstadt liegt auf einer zur Wulkaebene abfallenden Terrasse am südlichen Fuße des Leithagebirges.

Klima

Die langjährige mittlere Jahrestemperatur (ermittelt in den Jahren 1961 bis 1990) beträgt 8,9 °C. Der Mittelwert des Jahres 2004 betrug 10,3 °C. Die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge (zwischen 1961 und 1991) beträgt 589 mm.

Geschichte

Funde belegen, dass der Raum Eisenstadt schon in der Hallstattzeit besiedelt war. Etwas später siedelten sich Kelten und Römer an. Zur Zeit der Völkerwanderung besiedelten verschiedene germanische Völker und die Hunnen den Raum Eisenstadt. Um 800 zur Zeit Karl des Großen begann die Besiedlung durch die Bajuwaren. Eisenstadt schien 1118 zum ersten mal als „castrum ferrum“ auf. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1264 als „minor Mortin“ (entsprechend ungarisch „Kismarton“).

1373 kam die Stadt in den Besitz der ungarischen Adelsfamilie Kanizsai. Die Familie ließ die Mauern befestigen und baute eine Wasserburg innerhalb der Mauern. Aus dieser Zeit stammt auch der Name „Eysenstat“ (stark, eisern, daher Eisenstadt). 1388 erhielt Eisenstadt das Marktrecht. 1445 erwarb Herzog Albrecht VI. die Stadt; die folgenden 150 Jahre blieb Eisenstadt unter Habsburger Verwaltung. Während die Türkenkriege) 1529 und 1532 eroberten die Türken bei ihrem Vormarsch auf Wien die Stadt

Bevölkerungsentwicklung
Datum Einwohner
1900 7.387
1910 7.073
1923 6.796
1934 8.897
1939 9.005
Datum Einwohner
1951 7.568
1961 9.315
1971 10.062
1981 10.102
1991 10.349
2001 11.334

1648 gelangte die Stadt unter die Herrschaft des ungarischen Fürstenhauses Esterházy. Das Fürstengeschlecht wandelte durch rege Bautätigkeit das Bild der Stadt nachhaltig. Am 26. Oktober 1648 wurde Eisenstadt vom römisch-deutschen Kaiser Ferdinand III. zur Freistadt erhoben und bezahlte dafür mit 16.000 Gulden und 3.000 Eimern Wein im Wert von 9.000 Gulden. 1670 siedelte Paul I. Fürst Esterházy in Eisenstadt und sechs umliegenden Orten, den sogannten Siebengemeinden, etwa 3.000 Juden an, die zuvor aus Wien vertrieben worden waren. Samson Wertheimer (1658-1742), der in Wien als Hoffaktor tätig war, wirkte in Eisenstadt als Rabbiner. Mit der Bestellung von Joseph Haydn zum fürstlichen Hofkapellmeister in den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts begann hier die Glanzzeit des Kunstlebens. 1809 wurde Eisenstadt während der Koalitionskriege von französischen Truppen besetzt. 1897 wurde die Stadt an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

Nach dem Ersten Weltkrieg und Auflösung des Habsburger Vielvölkerstaates fand ein dreijähriges Ringen um die künftige Staatszugehörigkeit des Burgenlandes und somit von Eisenstadt statt. Durch den Friedensvertrag von St. Germain kam das Burgenland 1921 zu Österreich. Das ursprünglich als Landeshauptstadt vorgesehene Ödenburg wurde jedoch aufgrund einer Volksabstimmung Ungarn zugeschlagen. Statt Ödenburg wurde daher Eisenstadt am 30. April 1925 zum Sitz der burgenländischen Landesregierung und damit zur Landeshauptstadt.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Eisenstadt einmal bombardiert, wobei es 40 Todesopfer gab. 1945 nahm die Rote Armee Eisenstadt ein, und die Stadt blieb bis 1955 unter sowjetischer Besatzung. 1960 wurde Eisenstadt Sitz der Diözese Eisenstadt.

Stadtgliederung

Stadtbezirke: Eisenstadt, Kleinhöflein, St. Georgen

Katastralgemeinden: Eisenstadt, Eisenstadt-Oberberg, Eisenstadt-Unterberg, Kleinhöflein, St. Georgen

Politik

  • Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel, ÖVP

Der Gemeinderat setzt sich wie folgt zusammen (Stand 2002):

Wirtschaft

Die 1.089 Unternehmen Eisenstadts beschäftigten per Stichtag 15. Mai 2001 13.581 Mitarbeiter. Acht Unternehmen davon beschäftigten je über 200 Mitarbeiter. 2006: Durch das Auslaufen der EU-Förderungen übersiedeln viele Firmen wieder weg aus Eisenstadt nach Wien oder gar Ungarn.

Städtepartnerschaften

Kultur

Veranstaltungen

  • Haydnfestspiele
  • EisenSTADTfest, Fest in der historischen Fußgeherzone
  • Fest der 1000 Weine, Burgenländische Weinwoche vor der Orangerie im Schlosspark.

Sehenswürdigkeiten

Bild:SchlossEsterhazy.jpg
Schloss Esterházy
Bild:Eisenstadt-altes-Rathaus.jpg
Rathaus in Eisenstadt

Museen

Sakralbauten

Schlösser und Burgen

  • Schloss Esterházy mit Schlosspark
  • Gloriette, ehemaliges Jagdschloss des Fürsten Esterhazy

Bauwerke

Sport

  • inlineskating-eisenstadt (Inline-Marathon) ist eine Jährlich stattfindende Sportveranstaltung für Inline-Skater mit wachsender Beliebtheit und internationalem Interesse unter den Rollsportlern.

Söhne und Töchter der Stadt

Ehrenbürger

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Kategorie:Eisenstadt – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Wikinews: Eisenstadt – Nachrichten
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Eisenstadt, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Eisenstadt, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Eisenstadt, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge