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Einstellnegativ
Aus Kefk.
Das Einstellnegativ ist ein laborfotografisches Hilfsmittel. Es dient dazu, in der Laborarbeit die verwendeten Apparate und Materialien auf ihre Aufgabe optimal zu justieren.
Einstellnegative können in mehreren Arten ausgeführt sein:
- als Schwarzweiß-Strichnegativ. Hauptzweck ist die Ermittlung einer maximalen Schärfeleistung des verwendeten Projektors mitsamt Objektiv.
- als Farbnegativ. Mit seiner Hilfe ist es möglich, die Basis-Einstellung des gesamten Weiterverarbeitungs-Prozesses gegen das Norm-Ergebnis zu vergleichen: mitgeliefert mit dem Farb-Einstellnegativ wird ein optimierter Positiv-Probe-Abzug. Dessen Schärfen- und Farbcharakteristika strebt der Laborant an, wenn er mittels des Einstellnegativs den Projektor, die Filter, die Chemie und die jeweiligen Verarbeitungszeiten auf das zu verwendende Material (Filme, Papiere) abstimmt.
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