Aus Kefk.
Das katholische Kirchengebäude Church of St. John the Baptist in Ein Kerem
Ein Kerem (Arabisch: عين كارم; Hebrräisch: עין כרם) ist eine Antike Stadt innerhalb Jerusalems. Hier wurde nach christlichem Verständnis Johannes der Täufer geboren, sodass der Ort seitdem eine Pilgerstätte ist.
Anlass für die Gründung des Ortes war eine Wasserquelle. Archäologische Funde weisen eine Besiedlung seit der Bronzezeit nach (G. Ernest Wright, Bulletin of the American Schools of Oriental Research 71 [Oct. 1938], pp. 28f.). Die Bibel berichtet im Lukasevangelium, dass Maria "in die Berge zum Ort des Judas ging" (Lk 1,39) als sie Sacharja und Elisabet besuchte. Theodosius (530) berichtet, dass die Distanz zu dem Ort, in der Elisabeth (Mutter von Johannes der Täufer) fünf Meilen betug. Im 14. Jahrhundert wurde eine arabische Siedlung nahe der Quelle gefunden. Hier wurden neben vielen Kirchengebäuden verschiedener christlicher Konfession auch Klöster gefunden. Sie wurde erst in den späten 1940er Jahren durch die israelischen Streitkräfte entdeckt. Anschließend wurden sie durch jüdische Auswanderer aus Marokko und Rumänien besiedelt. 1961 wurde auf dem Hügel ein medizinisches Ausbildungszentrum eröffnet (Hadassah).
Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Church of St. John the Baptist, ein katholisches Kirchengebäude aus dem späten 19. Jahrhundert. Daneben gibt es ein gleichnamiges Kirchengebäude der Orthodoxen Kirche aus dem Jahre 1894.
Bildergalerie
|
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Ein_Kerem, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
|