Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Ege

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt das türkische Ägäis-Gebiet, für das EGE siehe Europäische Größeneinheit,

der Künstler Eduard Ege hat einen eignen Artikel.

Bild:Turkey-areas.gif
1. Marmara, 2. Ic Anadolu, 3. Ege, 4. Akdeniz, 5. Karadeniz, 6. Güneydogu Anadolu, 7. Dogu Anadolu

Die Region Ege (benannt nach der Ägäis, türkisch Ege) ist mit einer Fläche von 79.000 km² das viertgrößte der sieben geographischen Gebiete der Türkei. Die offizielle Bezeichnung ist „Ege-Gebiet“ (tr. Ege Bölgesi). Sie stellt etwa 10,1 % des türkischen Staatsterritoriums dar und grenzt an Zentralanatolien, die Marmara- und Mittelmeerregion. Diese Region ist auch bekannt als die türkische Ägäis oder die Ägäisregion.

Diese Region existiert offiziell nach dem Geographie-Kongress 1941 in Ankara und teilt sich in zwei weitere Teilregionen bzw. Gebiete.

Inhaltsverzeichnis

Einteilung

Geographisch

Die geographische Einteilung:

  • Anatolien
    • Region Ägäis
      • Asıl Ege Bölümü – Bereich der wirklichen Ägäis/Ege
      • İçbatı Anadolu Bölümü – Innerer Bereich zu Anatolien

Politisch

Die Türkei ist politisch in 81 Provinzen gegliedert. Diese Region umfasst die folgenden Provinzen:

Klimadaten

Klimadaten der Ägäischen Region Zahlen
Durchschnittliche Temperatur 15,4 °C
Höchsttemperatur 48,5 °C
Tiefsttemperatur −45,6 °C
Durchschnittliche Feuchtigkeit 60,9 mg
Durchschnittlicher Niederschlag 569 mm

Bevölkerung

Laut der Volksauszählung im Jahre 2000 beträgt die Bevölkerungszahl 8.938.781 und die Einwohnerdichte 113 Einw./km² (TR-landesweit: 88,25 Einw./km²). 61,5 % (5.495.575) der Bevölkerung leben in Städten und 38,5 % (3.443.206) auf dem Land. Das jährliche Bevölkerungswachstum beträgt 1,629 %.

Wirtschaft

Die Ege ist nach der Marmararegion das zweitgrößte Industriegebiet der Türkei. Die Stromversorgung der Region wird durch die Wärmekraftwerke in Soma, Tunçbilek und Yatağan sowie den Wasserkraftwerken in Kemer und Demirköprü gewährleistet.

In İzmir überwiegt die Textil-, Nahrungsmittel-, Automobil-, Erdöl- und Maschinenbauindustrie sowie Ersatzteileproduktion und andere Industriezweige, wie die Salzgrube Çamaltı im Golf von İzmir, welches die größte Salzgewinnungsanlage des Landes ist, sind vertreten.

Der Großteil des Olivenöls in der Region wird in Ayvalık und Edremit produziert. In Afyon, Kütahya und Uşak gibt es mehrere Zuckerfabriken, wobei es in Kütahya noch eine Schwefelfabrik gibt.

Die Stadt Denizli ist das wichtigste Textilzentrum der Region und exportiert den Großteil seiner Produkte ins Ausland. Die Teppichknüpferei besonders in Demirci, Gördes, Kula, Simav und Uşak gut entwickelt und organisiert. In Afyon existieren bedeutende Vorkommen von Marmor, so dass sich vor Ort Produktionsstätten angesiedelt haben. Die Baumwollweberei ist in Aydın, Denizli, İzmir, Nazilli und in Uşak verbreitet.

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Ege, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Ege, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen