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Effektive Dosis
Aus Kefk.
Die effektive Dosis oder effektive Äquivalentdosis ist ein Maß für die Strahlenbelastung des Menschen. Zusätzlich zur Organdosis und zur Äquivalentdosis, welche bereits die unterschiedliche Wirksamkeit der verschiedenen Strahlungsarten (z.B. Alpha-, Beta-, Gammastrahlung-, Röntgenstrahlung- oder Neutronenstrahlung) mit einbeziehen, berücksichtigt die effektive Dosis auch die unterschiedliche Empfindlichkeit der Organe gegenüber Strahlung. Die Haut des Menschen ist z. B. weit weniger empfindlich gegenüber einer Strahlenexposition als verschiedene innere Organe.
Um diese Unterschiede zu berücksichtigen, wird durch die Bestimmung einer effektiven Dosis das Risiko für das Auftreten stochastischer Wirkungen bei Exposition einzelner Organe und Gewebe oder des ganzen Körpers bewertet.
Zur Berechnung der effektiven Dosis Deff werden die Organdosen HT mit den Gewebe-Wichtungsfaktoren wT (siehe unten) des Organs T multipliziert und die Summe der so gewichteten Organdosen ergibt die effektive Dosis:
.
Bei unterschiedlichen Strahlungsarten R im Strahlungsfeld, sind die Organdosen HT die Summen der mit den Strahlungs-Wichtungsfaktoren wR multiplizierten mittleren Energiedosen DT,R in den Organen T. Dann gilt für die effektive Dosis:
.
Die Einheit der effektiven Dosis ist ebenso wie die der Organdosis das Sievert, Kurzzeichen Sv.
Die folgende Tabelle zeigt die Gewebe-Wichtungsfaktoren für verschiedene Organe und Gewebe:
| Organe und Gewebe | Gewebe-Wichtungsfaktor wT |
| Keimdrüsen | 0,20
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| Knochenmark (rot) | 0,12
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| Dickdarm | 0,12
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| Lunge | 0,12
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| Magen | 0,12
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| Blase | 0,05
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| Brust | 0,05
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| Leber | 0,05
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| Speiseröhre | 0,05
|
| Schilddrüse | 0,05
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| Haut | 0,01
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| Knochenoberfläche | 0,01
|
| übrige Organe und Gewebe | 0,05
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