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Effektinstrument
Aus Kefk.
Mit Effektinstrument wird ein Musikinstrument bezeichnet, das hauptsächlich nicht zum Spielen von Melodien, Rhythmen oder Akkorden dient, sondern zum Erzeugen von Effekten.
Hierzu gehören vor allem Perkussionsinstrumente wie z. B. Gong, Becken, Chimes, Rassel, der indianische Rainmaker u. v. a.
Weitere spezielle Effektinstrumente sind z. B. das Kazoo, die Hupe, Tröte, Trillerpfeife, Blockflötenkopf, Ratsche. Diese Instrumente sind klein, preiswert und leicht zu erlernen und sind daher auch bei Kindern als Spielzeuginstrumente sehr beliebt. Da einige Instrumente auch sehr laut gespielt werden können, werden sie auch als Lärminstrumente eingesetzt.
Bekannte Vorkommen von Effektinstrumenten in der Klassischen Musik:
- Zimbelstern an Orgeln (vereinzelte Instrumente weisen auch ein „Vogelgezwitscher“-Register auf)
- Die „Kindersinfonie“ (ca. 1770) von Edmund Angerer, in der verschiedene Spielzeuginstrumente zum Einsatz kommen
- Gewehrschüsse im Orchsterstück Wellingtons Sieg von Beethoven
- Ambosse in der Oper Das Rheingold von Richard Wagner
- Kanonen und Kirchenglocken in Tschaikowskis Ouvertüre 1812
- Windmaschine und Donnermaschine in Richard Strauss' Alpensinfonie
In der Klassischen Musik werden Effektinstrumente in der Regel von den Schlagwerkern bedient.
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