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Edward Curtis

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Edward S. Curtis - Selbstportrait

Edward S. Curtis (* 16. Februar 1868 in Cold Springs / Wisconsin; † 19. Oktober 1952 in Whittier / Kalifornien) war ein US-amerikanischer Anthropologe und Fotograf. Er verbrachte 30 Jahre seines Lebens damit, die Sitten und Gebräuche der Indianer zu dokumentieren. (ähnlich wie Adam Clark Vroman , siehe auch Dokumentarfotografie)

Edward S. Curtis begeisterte sich schon als Junge für das Fotografieren und baute sich selbst eine Kamera. Er schloss eine Lehre in einem Fotostudio ab und gründete später ein eigenes Studio. Vermutlich um 1895 machte er die ersten Aufnahmen von Indianern.

Da zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Öffentlichkeit das Interesse an den Indianern stetig wuchs, beschloss Edward S. Curtis, die Lebensweise und Traditionen aller Indianerstämme fotografisch zu dokumentieren. Knapp drei Jahrzehnte lang reiste er durch Amerika und besuchte achtzig verschiedene Stämme. Der erste Band The North American Indian erschien 1907. Insgesamt entstanden bis 1930 zwanzig Bände. 1914 drehte er außerdem den Dokumentarfilm In the land of the headhunters.

Bekannte Aufnahmen sind z.B.

  • The mealing through - Hopi, 1906
  • Dancing to restore an eclipsed moon - Qágyuhl, 1914
  • Häuptling Red Cloud, 1905
  • Piegan Encampment, 1900

Literatur

  • Edward S. Curtis: Die Indianier, meine Freunde, München 1997
  • Paula Richardson Fleming, Judith Lynn Luskey: Schattenfänger, München 1993
  • Hans Christian Adam: Edward S. Curtis 1868 - 1952, Köln 1999

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Edward Sheriff Curtis – Bilder, Videos und/oder Audiodateien


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