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Edward Burne-Jones

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Sir Edward Coley Burne-Jones (* 28. August 1833 in Birmingham; † 17. Juni 1898 in London) war ein britischer Maler und einer der führenden Vertreter der Präraffaeliten.

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Die Auferstehung
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Edward Burne-Jones
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Das Rad de Glücks 1875-83 ; Öl auf der Leinwand; Musee d'Orsay
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Der Engel 1881 Öl auf der Tafel; Glasgow Art Gallery and Museum

Inhaltsverzeichnis

Leben

Burne-Jones besuchte das Gymnasium (erste Karikaturen von seinen Lehrern) und studierte mit 15 Jahren daneben an drei Abenden in der Woche an der staatl. Schule für Design. Ab 1853 studierte er Theologie am Exeter College in Oxford, wo er sich mit William Morris anfreundete und erstmals ein Werk der Präraffaeliten (John Everett Millais´s "Die Rückkehr der Taube zur Arche") sah. Sein Studium schloss er nicht ab, da er unter dem Einfluss von Morris nach der gemeinsamen Besichtigung des Louvre beschloss, Künstler zu werden. 1856 Treffen mit John Ruskin und Dante Gabriel Rossetti. Im selben Jahr verlobte er sich mit Georgiana MacDonald, einer Malerin und Holzschneiderin; die beiden heirateten 1860. 1857 erste Versuche in Öl, sowie Glasmalerei-Entwürfe. Erste bedeutende Zeichnungen mit Bleistift und Tusche. Ab 1860 Wechsel zu Aquarellfarben. Zu den ersten Ergebnissen gehören die durch den gleichnamigen Roman des pommerschen Pfarrers und Schriftstellers Johann Wilhelm Meinhold inspirierten Bilder "Sidonia" und "Clara von Bork", die heute in der Tate Gallery, London hängen. Über seine Frau war Burne-Jones sowohl mit dem späteren Premierminister Stanley Baldwin, wie auch mit dem Schriftsteller Rudyard Kipling verwandt, die beide seine Neffen waren.

1867 zog Burne-Jones mit seiner Frau in den Londoner Stadtteil Fulham. Lange Jahre stellte Burne-Jones nicht aus. Seinen Durchbruch erlebte er 1877 als mehrere Ölgemälde von ihm in der Grosvenor Gallery gezeigt wurden. 1885 wurde er Präsident der Künstlervereinigung von Birmingham. 1894 wurde er zum Ritter geschlagen.

Werk

Neben der Malerei beschäftigte sich Burne-Jones auch mit Kunsthandwerken wie der Glasmalerei, Keramik, Gobelins und Buchschmuck. Seine Gemälde und Illustrationen beeinflussten den französischen Symbolismus und auch die Art Nouveau. Bald nach seinem Tod geriet Burne-Jones’ Werk in Vergessenheit, da es in seiner Gegenständlichkeit mit seinem ornamentalen Schmuck den Prinzipien der klassischen Moderne widersprach. Erst ab den 1970er Jahren wurde es wiederentdeckt. Heute gilt Burne-Jones als einer der bedeutendsten britischen Künstler des 19. Jahrhunderts.

Gemälde

  • Sidonia von Bork 1560, 1860, Aquarell und Deckfarbe, 33×17 cm, Tate Gallery, London
  • Clara von Bork 1560, 1860, Aquarell und Deckfarbe, 34×18 cm, Tate Gallery, London
  • Clerk Saunders, 1861, Aquarell, 69×42 cm, Tate Gallery, London
  • Chant d'Amour, 1878, Leinwand, 112×153 cm
  • Das Glücksrad, 1883, Leinwand, 151×72 cm
  • Der Garten des Pan, 1887, Leinwand, 152×186 cm
  • Der Spiegel der Venus, 1877, Leinwand, 122×201 cm
  • Die Geschichte des Perseus, 1875-76, Leinwand, 152×127 cm
  • Die goldene Treppe, 1880, Leinwand, 227×117 cm
  • Die Mühle, 1870-72, Leinwand, 91×198 cm
  • Die Tage der Schöpfung, 1877, Aquarell, 119×102 cm
  • Die Tiefen des Meeres, 1886, Leinwand, 196×76 cm
  • Die Verzauberung Merlins, 1877, Leinwand
  • „Bildnis der Maria Theresa Zambaco“, 1870, Gouache auf Pappe, 76,3 x 55 cm, Clemens-Sels-Museum, Neuss
  • „The King's Wedding“, 1870, Gouache, 32 x 26 cm, Clemens-Sels-Museum, Neuss

Literatur

  • Laurence Binyon: „Burne-Jones“, in: Thieme, Becker Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler, Leipzig 1911, S. 265 ff.
  • Georgiana Burne-Jones: Memorials of Edward Burne-Jones, London 1904
  • Otto von Schleinitz: Burne-Jones, Bielefeld und Leipzig 1901
  • Edward Burne-Jones - Victorian Artist-Dreamer, The Metropolitan Museum of Art, New York 1999

Weblinks

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