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Edda Göring

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Edda Göring (* 2. Juni 1938) ist die Tochter des NS-Reichsmarschalls Hermann Göring und seiner zweiten Ehefrau Emmy Göring. Aufgrund der Unterleibsverletzung Görings, die dieser beim Putsch 1923 erlitten hatte, verbreitete sich hinter vorgehaltener Hand im Volksmund schnell das spöttische Gerücht, der Name Edda stünde für: "Ewiger Dank Dem Adjutanten". Edda wuchs unter anderem in Carinhall auf, dem nahe Berlin gelegenen herrschaftlichen Landsitz ihres Vaters. Sie wurde wie viele andere Kinder der hochrangigen NS-Führungsriege wie eine „kleine Prinzessin“ aufgezogen und spielte etwa mit einem Miniaturnachbau des Schlosses Sanssouci. Bis heute hält sich das – falsche – Gerücht, Edda Göring hätte ihren Vornamen von Benito Mussolinis Tochter erhalten, die ebenfalls Edda hieß. Tatsächlich wurde sie nach einer Freundin ihrer Mutter benannt.

Am 21. Mai 1945 wurde sie mit ihren Eltern im US-amerikanischen Lager Ashcan in Mondorf in Luxemburg interniert. Sie nahm zusammen mit ihrer Mutter auch an den Nürnberger Prozessen gegen ihren Vater und etliche weitere Nazigrößen teil.

Sie war für fünf Jahre die Lebensgefährtin des Stern-Reporters Gerd Heidemann. Edda kann die mannigfaltigen Kontakte ihres Vaters nutzen, was ihr unter anderem Einladungen zu den Bayreuther Festspielen durch die Familie Wagner ermöglicht.

Sie ist heute noch stolz darauf, den Namen Göring zu tragen. Die Naziverbrechen werden jedoch von ihr nicht geleugnet, was aber dem idealisierten Bild des Vaters keinen Abbruch tut. Sie lebt heute zurückgezogen im Münchner Stadtteil Lehel.

Siehe auch

Literatur

  • Norbert und Stephan Lebert: Denn Du trägst meinen Namen. Das schwere Erbe der prominenten Nazi-Kinder. Karl-Blessing-Verlag, München 2000.

Weblinks

Wikipedia
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