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Eberhard Lämmert
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Eberhard Lämmert (* 20. September 1924 in Bonn) ist ein deutscher Germanist und Literaturwissenschaftler. Er war Professor in Heidelberg und Berlin, von 1977 bis zu seiner Emeritierung 1992 war er Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin.
Eberhard Lämmert hat sich insbesondere durch seine von Günther Müller betreute Doktorarbeit Bauformen des Erzählens (1955) einen Rang unter den Erneuerern der deutschen Germanistik der 1950er Jahre verdient. Gemeinsam mit Franz Karl Stanzel und Käte Hamburger trug Lämmert dazu bei, der sogenannten werkimmanenten Interpretation eine analytisch-funktionale Methodik in der deutschen Literaturwissenschaft entgegenzustellen.
Eberhard Lämmert hat sich in den folgenden Jahrzehnten als eine herausragende Figur im deutschen Wissenschaftssystem etabliert und sich vielfach institutionell engagiert, u. a. als Präsident der Freien Universität Berlin (1976 ff.) und der Deutschen Schillergesellschaft (1988-2002).
Seine Arbeitsschwerpunkte sind u.a.: Literaturtheorie, Geschichte der literarischen Gattungen, Literatur des späten Mittelalters, Wissenschaftsgeschichte, Bildungspolitik.
Literatur
- Eberhard Lämmert: Bauformen des Erzählens (1955), Nachdruck der 8. Aufl., Stuttgart 1997
- Eberhard Lämmert: Coping with the ever growing body of human knowledge, São Paulo 1994
- Friedmar Apel: Frischluft für eine deutsche Wissenschaft, F.A.Z. 20. September 2004
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lämmert, Eberhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Germanist und Literaturwissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 20. September 1924 |
| GEBURTSORT | Bonn |
Kategorien: Mann | Deutscher | Germanist | Geboren 1924
