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Dry Deck Shelter
Aus Kefk.
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Ein Dry Deck Shelter (DDS) ist ein Modul, das an U-Booten angebracht werden kann. Es erlaubt Tauchern das einfache Betreten und Verlassen eines getauchten U-Bootes. Um ein DDS transportieren zu können, muss das Träger-U-Boot speziell ausgerüstet sein, unter anderem muss die Passform der Luken gegeben sein, es müssen Verbindungen für Elektrizität, außerdem Rohre für die Druckluft der Taucher und zum Lenzen der Schleuse vorhanden sein.
Die DDS der US Navy sind 11,6 Meter lang und 2,7 Meter hoch und breit. Sie verdrängen gut 30 m³ Wasser. Der Transport erfolgt per Flugzeug in einer C-5 Galaxy oder per Lastwagen.
Die Hülle besteht aus drei Abteilungen aus HY-80 Stahl, ummantelt mit glasfaserverstärktem Kunststoff. Eine runde Dekompressionskammer, eine Transferkammer sowie ein Hangar für ein Swimmer Delivery Vehicle oder 20 SEALs mit vier Combat Rubber Raiding Craft bilden diese drei Teile.
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2004 waren sechs DDS in Dienst. Das erste davon wurde 1982 von Electric Boat gefertigt, die restlichen zwischen 1987 und 1991 von Newport News Shipbuilding. Die Lebenserwartung liegt bei rund 40 Jahren. Die DDS werden mit DDS-01S bis DDS-06P bezeichnet. S steht dabei für Starbord (Steuerbord), P für Port (Backbord). -01, -04 und -05 sind hierbei S. Während die DDS bei den U-Booten der Los-Angeles-Klasse und der Sturgeon-Klasse genau auf der Mittellinie angebracht sind, konnten vier ehemalige Raketen-U-Boote (je zwei der Klassen Benjamin Franklin und Ethan Allen) zwei Dry Deck Shelters tragen, hierfür war die Unterscheidung zwischen P und S wichtig.
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