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Dreizehnjähriger Krieg
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Der Dreizehnjährige Krieg 1454-1466 (polnisch: Wojna trzynastoletnia), auch Krieg der Städte genannt, begann als Konflikt zwischen dem von mehreren preußischen Hansestädten gegründeten Preußischen Bund und dem Deutschen Ritterorden.
Nach der Schlacht bei Tannenberg (1410) und dem Friedensvertrag von Thorn musste der Deutsche Orden Reparationen an Polen-Litauen zahlen, worauf Hochmeister Heinrich der Ältere massive Steuererhöhungen in Deutschordensland durchsetzte. Mit dieser Wirtschaftspolitik waren viele Bürger in den Hansestädten nicht einverstanden und versuchten, mehr Unabhängigkeit und Autonomie zu erreichen, vergleichbar mit dem Status der reichsunmittelbaren Städte im Heiligen Römischen Reich. Zu diesem Zweck wurde der Preußische Bund unter Führung des Deutschritters Johann von Baysen gegründet und bei Kasimir IV. Jagiello um Hilfe ersucht.
Der Krieg endete 1466 mit dem Zweiten Frieden von Thorn, und der Westteil Preußens (mit dem ostpreußischen Warmia) als Preußen königlichen Anteils der polnischen Krone unterstellt. Der östliche Rest des Deutschordenslandes wurde ein Vasall Polens, bis es im Vertrag von Wehlau 1657 die Unabhängigkeit zurückerlangte. Doch schon 1467 kam es wegen Konflikten mit dem Fürstbistum Ermland, welches eine Halbenklave im östlichen Ordensstaat war, zum sogenannten Pfaffenkrieg (Wojna popia) (1467-1479).
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