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Dreikönigsgymnasium
Aus Kefk.
| Dreikönigsgymnasium | |
|---|---|
| Bild:Dreikoenigsgymnasium-koeln.jpg | |
| Schultyp: | Gymnasium |
| Anschrift: | Escher Straße 247
50739 Köln |
| Gründungsjahr: | 1450 |
| Webadresse: | www.dkg-koeln.de |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Dreik%C3%B6nigsgymnasium, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Das Dreikönigsgymnasium (DKG) ist mit seiner ca. 550 jährigen Geschichte eine der ältesten Schulen im Rheinland und die älteste Schule Kölns.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Aus einer 1450 von dem Theologen Johannes von Kuyck am Eigelstein gegründeten Burse, der Bursa Cucana, für die Vorbereitung eines Studiums an der Universität zu Köln hervorgegangen, wurde die Schule 1552 von der Stadt Köln übernommen, da ihr die Auflösung drohte. Die Stadt stellte ein neues Gebäude in der Maximinenstraße zur Verfügung, an dem sie auch ihr Wappen mit den drei Kronen anbrachte. Nach diesem Zeichen hatte die Burse , wie damals üblich, ihren Namen und damit ihre Adresse: die dreigekrönte Burse, bursa tricoronata. Die Leitung übernahm nun der Humanist Jakob Leichius. Nach dessen Übertritt zum Luthertum wurde die Schule von Stadt und Universität an den erst 24-jährigen Johannes Reit, Sohn eines Kölner Bürgermeisters, der selbst am Tricoronatum ausgebildet war, persönlich übertragen. Retius war während seines Theologiestudiums in Rom der Gesellschaft Jesu beigetreten. Von 1557 bis 1778 leitete nun der Jesuitenorden die städtische Schule, die an Marzellen umgesiedelt war. Dort entstand auch die neue Jesuitenkirche. Offiziell wurde die Leitung der Jesuiten erst 1582. Nach Aufhebung des Ordens blieb das Gymnasium bestehen, wurde aber nun Marzellengymnasium genannt, in Preußischer Zeit dann auch Königliches Katholisches Gymnasium an Marzellen. In Napoleonischer Zeit hatte auch die nach Auflösung der Universität gegründete Zentralschule ihren Sitz in den Gebäuden der Marzellenstraße.
Nach dem 2. Weltkrieg befand sich das DKG am Kölner Thürmchenswall. 1977 zog das Gymnasium in ein neues Gebäude im Stadtteil Bilderstöckchen.
Bekannte Schüler
- Daniel Brühl, Schauspieler
- Uwe Günzler, Journalist und ehemaliger Moderator des Hessischen Rundfunks
- Adolph Kolping, Pater und Gesellenvater
- Johann Adam Schall von Bell, Missionar und Beamter des Kaisers von China
- Carl Schurz, Deutscher Revolutionär, US-amerikanischer General und Staatsmann
- Fritz Schramma, Oberbürgermeister von Köln
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Georg Simon Ohm |
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Friedrich Spee von Langenfeld |
Bekannte Lehrer
- Friedrich Spee von Langenfeld, Pater und Gegner der Hexenprozesse
- Peter Wust, Philosoph
- Georg Simon Ohm, Physiker
- Prof. Bernhard Lakebrink, gehörte mit zu den bedeutendsten Thomisten deutscher Sprache im 20. Jahrhundert.
Pflege der Tradition
Ehemalige Schüler und Lehrer haben sich in der Bursa-Tricoronata e.V. zusammengeschlossen. Die Bezeichnung "Tricoronata" stammt daher, dass das Stadtwappen mit drei Kronen der Schule im 16. Jahrhundert ihren Namen gab: "Gymnasium Tricoronatum".
Das letzte Ehemaligentreffen fand am 22. September 2006 im DKG statt.
Weblinks
Koordinaten: 50° 58' 1.35" N, 6° 55' 43.8" O
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