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Drehstabfeder
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Eine Drehstabfeder, auch Torsionsstab oder auch nur Drehstab genannt, ist ein Stab mit fester Einspannung an beiden Enden, wobei die befestigten Bauteile gegeneinander eine Schwenkbewegung um die Drehachse ausführen können. Sie dient als Federelement in der Mechanik und findet Anwendung als Maschinenelement.
Um unerwünschte Biegungen der Feder zu vermeiden, wird auf der Drehseite ein Stützlager montiert.
Der maximale Drehwinkel ist von der Länge des Drehstabs und der Elastizität des Federstahls abhängig. Längere Drehstäbe erlauben wegen der größeren Drehwinkel längere Federwege am Hebel der Drehseite.
Bei mechanischer Beanspruchung verdreht sich der Stab um seine Längsachse. Die besonders aus dem Fahrzeugbau bekannten Torsionsfedern bestehen meist aus massiven Rundstäben oder Paketen von flachen Bändern aus Federstahl.
Drehstabfedern werden im Fahrzeugbau für Achskonstruktionen oder als Stabilisatoren verwendet. Bei manchen Drehstabfederachsen kann durch Stellelemente an der fest eingespannten Seite der Feder die Vorspannung und damit die Bodenfreiheit des Fahrzeugs erhöht werden.
Bekannte Fahrzeuge mit Torsionsstabfederung sind der VW Käfer und der Porsche 911 bis Baujahr 1989. Es gab auch Ventilsteuerungen mit Torsionsstäben als Ventilfeder. Ein weiterer Einsatzbereich für Drehstäbe sind Kampfpanzer: Seit dem Zweiten Weltkrieg beruht die Federung von mittleren (Panther) und schweren Panzern (Tiger) bzw. Kampfpanzern wie dem Leopard 2 auf Drehstäben.
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