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Drehschieberpumpe
Aus Kefk.
Eine klassische Drehschieberpumpe besteht aus einem Hohlzylinder (Stator), in dem ein weiterer Zylinder (Rotor) rotiert. Die Drehachse des Rotors ist dabei exzentrisch zum Stator angeordnet, der Rotor berührt die Innenwand des Stators zwischen Einlass- und Auslassöffnung. Diese Stelle ist die Trennstelle zwischen Saug- und Druckraum.
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Arbeitsweise
(Ein im Querschnitt elliptisches Gehäuse dient zum hydrostatischen Druckausgleich des Rotors.)
Konstruktive und funktionale Details
Einfache Vakuumpumpen werden tatsächlich praktisch genau wie in der Prinzipzeichnung dargestellt gebaut. Da bei dieser Anwendung nur Luft, zumeist sogar sehr stark verdünnt, gefördert wird, macht sich der Umstand, dass das im Fördertakt eingeschlossene Volumen nicht konstant ist (das Fördermedium also, solange es keine Verbindung zu Einlass- oder Auslassöffnung hat, weiter verdünnt und wieder verdichtet wird), kaum nachteilig bemerkbar. Für andere Anwendungen, insbesondere das Fördern nicht komprimierbarer Flüssigkeiten, muss durch konstruktive Maßnahmen Abhilfe geschaffen werden - üblicher Weise durch Vergrößerung von Ein- und Auslassöffnung:
- Einlassöffnung ca. bis zur Marke 90°
- Auslassöffnung ca. bis zur Marke 270°
Mit den durch die vergrößerten Öffnungen angepassten Steuerzeiten verschwindet der Fördertakt und damit das Problem.
Anwendungen
- Vakuumpumpe für den Grobvakuumbereich (1,000 - 0,001 bar, bei Förderleistungen von ca 20-500 m³/h)
- Hydraulikpumpe (z.B. Servolenkung, Aktivsitze von Luxus-Automobilen)
Siehe auch
- Pumpe
- Kreiselpumpe
- Drehschiebermotor-Bauart eines Verbrennungsmotors
- Druckzellenmotor-Verbrennungsmotor nach dem Drehschieberkonzept
