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Doron Almog

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Doron Almog (hebräisch ‏דורון אלמוג‎, * 1951 in Israel) ist ein israelischer Generalmajor der Reserve.

Er war an der Geiselbefreiung Operation Entebbe im Jahre 1976 beteiligt sowie 1984/1985 an der Luftbrücke zur Umsiedlung äthiopischer Juden, der so genannten Operation Moses. In den Jahren 2000-2003 war er Leiter des Southern Command des israelischen Militärs und damit für den Gaza-Streifen zuständig. Dort soll er im Jahre 2002 die Zerstörung von 59 Häusern in der Nähe von Rafah befohlen haben als Vergeltung für die Tötung israelischer Soldaten - ein Vorgang, der den Genfer Konventionen zuwiderliefe. Die israelische Regierung entgegnete die Häuser seien legitime Ziele, da sie von Terroristen zur Vorbereitung von Anschlägen genutzt worden seien.

Am 11. September 2005 entging Almog nur knapp einer Verhaftung am Flughafen London-Heathrow. Tags zuvor war ein Haftbefehl ausgestellt worden wegen des Verdachts des Verstoßes gegen die Genfer Konventionen im Zusammenhang mit den Hauszerstörungen. Nach einer Warnung durch den israelischen Militärattaché blieb Almog im Flugzeug, um der Verhaftung zu entgehen.

Die Ausstellung des Haftbefehls wird vom Palestinian Center for Human Rights als Präzedenzfall gesehen, der mit der Verhaftung Augusto Pinochets 1998 vergleichbar sei. Der Haftbefehl ist allerdings einige Tage später wieder aufgehoben worden.

Almog engagiert sich für die Wohltätigkeitsorganisation Aleh, die sich um Menschen mit Behinderung kümmert, zu denen auch sein Sohn Eran gehört.

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